DiesDas | Jahresrückblick 2019


2019 war ein wirklich... besonderes Jahr für mich. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so wenig - bis gar nichts - an den vergangenen zwölf Monaten auszusetzen hatte. Es war, alles in allem, ein wirklich gutes Jahr und ich freue mich, dass ich jetzt mit euch noch einmal auf das zurück schauen kann, was da so war. 


Persönliches
Wie schon in der Einleitung geschrieben, hatte ich wahrscheinlich das beste Jahr, seitdem ich da genauer drüber nachdenke. 2019 begann damit, dass ich noch immer in einer gynäkologischen Praxis arbeitete. Ich habe dort sehr viel gelernt, viel Wertschätzung erfahren und endlich mal wieder gezeigt bekommen, weshalb ich mir die Hürden meines Studiums eigentlich so antue. Ich hätte nie erwartet, dass die Frauenheilkunde auch nur im Ansatz etwas für mich sein könnte, nun ist es aber zumindest ein Plan B, den ich in den nächsten Jahren weiter beschauen werde.
Anfang März hatte ich dann das große Glück in eine neue Wohnung ziehen zu dürfen. Sie ist sehr dicht an meiner Uni dran, ich wohne zum ersten Mal allein und bin damit euch wirklich zufrieden. Nachdem ich Wohnheim und WG für je etwa ein Jahr erlebt habe, fühle ich mich jetzt so zu Hause, wie nie zuvor in Rostock.

Messe with a view... :)

Ende März fand dann natürlich wieder die Leipziger Buchmesse statt, die ich zusammen mit Kücki verbrachte. Wir haben alles mögliche gemacht und einfach mal wieder über Gott und die Welt gequatscht.
Im Mai nahm ich an einem Projektwochenende der AG Breaking the Silence teil. Das Ziel dieser Gruppe ist es, insbesondere Ärzte und Medizinstudenten, aber auch Träger anderer Professionen Gebärdensprache näher zu bringen. Ich habe mich seitdem absolut in diese besondere Sprache verliebt und möchte auch definitiv mehr Zeit darauf verwenden zumindest einige Grundlagen zu lernen.
Ein besonderes Highlight 2019 war, dass ich meine beiden Häschen Lupin und Tonks bekam. Sie sind so frech, flauschig, kuschelbedürftig und einfach solche Herzchen! Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, ohne die beiden in meiner Wohnung zu leben...

Hinten Lupin, vorne Tonks. Ich kann gar nicht glauben, wie sehr sie seitdem schon gewachsen sind!

Dann begann eine Zeit, die irgendwie in einander verschwimmt: Nach meiner letzten Klausur im Juni bekam ich endlich meine lang ersehnte Zulassung zum Physikum und nach einigen wenigen Tagen Pause, begann mein Lernplan hierfür. Mehr oder weniger jeden Tag hing ich also über meinem Tablet und versuchte möglichst alles in meinen Kopf zu bekommen, was ich in den letzten drei Jahren irgendwann mal gelernt hatte. Und war damit im Endeffekt erfolgreich! Nach drei Jahren hatte ich mein erstes Staatsexamen in der Tasche und das fühlte sich einfach nur surreal an (und seien wir ehrlich: Ein bisschen ist das noch immer so...).
Das Highlight, das sich dann anschloss, hatte ich seit Monaten herbei gesehnt: Kücki und ich fuhren zusammen in den Urlaub. Unser Trip mit Interrail führte uns nach Prag, Bratislava, Ljubljana, Venedig und Florenz. Wir hatten ein wunderbare Zeit, verbrachten 4.827 km im Zug, liefen 248.545 Schritte, was offenbar 191,7 km zu Fuß entspricht. Ich habe einige der schönsten Orte, an denen ich bisher war (wieder)gesehen und zwischen Städten und Natur haben wir so viel erlebt und kennengelernt. Wir aßen Unmengen an Doppelkeksen, Pasta und Pizza (und tolles traditionelles Essen), nahmen an den verschiedensten Walking Tours teil, bingeden Once upon a time, ... Es war einfach großartig!

Das war schon einer unserer letzten Tage, bei 27 Grad in Florenz!

Dann begann mein zweiter Studienabschnitt und es ist kaum zu beschreiben, welch riesiger Unterschied zu zuvor besteht. Die Dozierenden sind so viel freundlicher, überwiegend wirklich darauf erpicht, dir was beizubringen, ... Eigentlich traurig, dass man das so sehr merkt, aber ich freue mich wirklich sehr darüber. Obwohl wir dieses Semester eher etwas trockene Fächer, wie z.B. Pharmakologie oder Pathologie haben, macht mir die Uni gerade einfach unglaublich Spaß. Außerdem habe ich in meiner Physikumszeit ein paar unglaublich tolle neue Freunde gefunden und ich bin super glücklich, dass ich sie habe! Das macht manch langweiliges Seminar natürlich noch besser :D
Uff, das war schon ein ganz schöner Block. Persönlich kann ich an 2019 wirklich kaum was aussetzen. Ich bin dankbar für die Begegnungen, die ich hatte, für die Freunde, die ich gefunden habe, für die Dinge, die ich gelernt habe, ... Ich glaube, nach diesem Jahr bin ich wirklich emotional ziemlich ausgeglichen, freue mich auf alles, was demnächst kommen mag und ja... Bin einfach dankbar und fühle mich wirklich gut!

Katharina, Emilie, Katharina und ich... Nach unserem bestandenen Physikum!

Bloggiges
Nun, zum Ausgleich wird das hier ein recht kurzer Absatz. So gut mein Jahr auch ansonsten war: Ich kam nicht so viel zum Lesen und schon gar nicht dazu zu bloggen. Während ich diesen Post schreibe sind gerade einmal 18 Posts 2019 veröffentlicht worden. Ich möchte in den kommenden Tagen zwar noch ein paar End-of-the-Year-Traditionen bewahren, aber trotzdem. Auf diese Zahl schaue ich mit etwas Bedauern, aber auf der anderen Seite war ich einfach so viel verplant und beschäftigt, dass einfach nicht allzu viel Zeit übrig blieb. Aber so ist das. Ich habe immer gesagt, dass dieser Blog ein Hobby und nicht mehr und nicht weniger ist. Ich werde es stärkt versuchen, 2020 wieder mehr zu schreiben und v.a. auch regelmäßiger, aber für 2019 hat sich das nun gegessen.

Und hier meine Statistik (in erster Linie für die Zukunfts-Mareike, die zu 100% in 12 Monaten an ihrem Rechner auf diesen Post schauen wird ;)):
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Buchiges
Tops und Flops folgen wie immer im Januar, wenn ich auch wirklich alle Bücher des Jahres beendet habe. Wir ihr wisst, mag ich Statistiken, deshalb kommt hier die Jahresendstatistik:
  • Gelesene Bücher: 64
    • im Schnitt pro Monat: 5,3
  • Seiten: 22.914
    • im Schnitt pro Monat: 19.010
  • Lesereichster Monat: Juni (13 Bücher)
  • Leseärmster Monat: November (1 Buch)
  • SuB: 90 (-20)
  • Posts: 19 (davon 9 Rezensionen)
  • dickstes Buch: Harry Potter und der Orden des Phönix (1.021 Seiten)
  • dünnstes Buch: Edward - Auf den ersten Blick (63 Seiten)
  • durchschnittliche Bewertung: 3,8 ❄


Das war, im Wesentlichen, mein Jahr 2019. Da dies (vermutlich) mein letzter Post für dieses Jahr sein dürfte, wünsche ich euch jetzt schon einen guten Rutsch in das neue Jahr 2020. Schon seltsam, dass ein ganzes Jahrzehnt damit abgeschlossen sein wird... Bleiben wir mal gespannt, ob es quasi eine "Neuauflage" der Goldenen Zwanziger werden wird ;)
Ich wünsche euch Glück und Zufriedenheit, auf dass es eine Zeit mit einigen tollen Höhepunkten wird und möglichst wenig Sorgen und Problemen. Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch!
Alles Liebe, eure Mareike.

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