[Rezension] Hummeldumm

Informationen zum Buch

Titel: Hummeldumm
Autor: Tommy Jaud
Erscheinungsdatum: 2. März 2012
Format: TB
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN-10: 3596174767
ISBN-13: 978-3596174768
Seiten: 320
Preis: 8,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 26.07.2015
Beendet: 31.07.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: 40 - Ein Buch aus dem Fischer Verlag.
SuB: 6 - Ein Sommerbuch.
Bin: Bücher-Bingo - Ein Buch mit einem Abenteuer.

Rezension
Klappentext
9 Trottel mit albernen Sommerhüten.
271 gar nicht mal so wilde Tiere.
3877 Kilometer Schotterpiste im Minibus.
Und weit und breit kein Handynetz.
Der Bestseller! Mit Daumenkino!
Der Schreibstil
Da das Buch mir schon häufig als sehr lustig und humorvoll beschrieben worden war, bin ich mit der Erwartung heran, dass sich dies schon am Schreibstil festmachen ließe. Dies war jedoch nicht wirklich der Fall. Ich musste auf den gut 300 Seiten vielleicht drei- oder viermal lachen - Wenn es hoch kommt! Und auch allgemein empfand ich den Schreibstil nicht wirklich als unterhaltend. Weder im lustigen, noch in irgendeinem anderen Sinn.
Die Handlung
Mathe und seine Freundin Sina wollen Urlaub machen. Sina bucht. Eine Gruppenrundreise durch Namibia. Was zunächst vielversprechend beginnt, stellt sich für ihn bald als absolutes Horrorszenario heraus, was insbesondere daher rührt, dass er sich um die neue Wohnung der beiden kümmern sollte. Es steht auch schon fest, welche es sein soll, doch dann erhält Matse die Benachrichtigung, er müsse noch die Reservierungsgebühr überweisen. Theoretisch geht das auch ganz einfach telefonisch... Wären da nur nicht diese ganzen Hindernisse, die es in der Namib so für ihn gibt.
Die Charaktere
... nehmen sich zu 99% alle viel zu wichtig. Matse nervt in einer Tour rum, er bräuchte ein funktionierendes Telefon oder Internet und sei ein so viel beschäftigter Mann und hier wäre alles scheiße. Er vertraut seiner Freundin nicht, dass sie ihn nicht betrügt auf der Reise... Nervt eben nahezu ununterbrochen.
Sina ist im Grunde ganz in Ordnung, aber auch sie hat so ihre Zickenphasen... Obwohl ich diese eher nachvollziehen kann, als bei ihrem Freund.
Die restlichen Reisegruppenteilnehmer sind auch nicht besser.
Am ehesten mag ich noch Bahee, den Guide der Gruppe. Er ist immer recht gut drauf und es macht Spaß ihm ein wenig "zuzuhören".
Fazit
Mich konnte Hummeldumm absolut nicht überzeugen. Es gibt zwar ein paar amüsante Passagen, doch im großen und ganzen lassen sich diese an einer Hand abzählen.



[TBR] TBR für August

Auch wenn ich  es noch nicht geschafft habe, alle TBR-Bücher der letzten zwei Monate zu rezensieren, kommt heute schon meine Challenge für August:


Aus meinem TBR-Jar habe ich heute den Zettel mit dem Buchtitel Die Königliche gezogen. Da dies aber der letzte Teil einer von mir noch unangefangenen Trilogie ist, beginne ich natürlich nicht mit ihm, sondern mit dem ersten - und deshalb ist mein TBR für August:

Die Beschenkte von Kristin Cashore.

Klappentext:
Lady Katsa wird überall gefürchtet, denn sie hat die Gabe des Tötens. Doch sie ist es leid, ständig als Racheengel eingesetzt zu werden - und als sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, schöpft sie Hoffnung, mit ihrer Gabe auch Gutes bewirken zu können. Der Prinz fasziniert Lady Katsa. Außerdem scheint er genau wie sie ein Beschenkter zu sein. Schon bald verbünden sich die beiden, um gemeinsam in den Kampf zu ziehen und nicht nur das...

Ich bin wirklich gespannt auf dieses Buch, da es mir von Freunden schon öfter empfohlen wurde, ich solle es unbedingt lesen!
Nun, das werde ich dann jetzt mal tun ;-)

Bis Bald!
Mareike

[Rezension] Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Informationen zum Buch

Titel: Das Geheimnis der Eulerschen Formel
Autor: Yoko Ogawa
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2013
Format: TB
Verlag: Aufbau Verlag
ISBN-10: 3746629446
ISBN-13: 978-3746629445
Seiten: 250
Preis: 8,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 08.07.2015
Beendet: 29.07.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: 36 - Ein Buch einer Autorin, die unter richtigem Namen schreibt.
SuB: 24 - Ein Buch, das mir am Herzen liegt.
Bin: Bücher-Bingo - Eine Empfehlung.

Rezension
Klappentext
Kann man jemanden lieben, an den man sich nicht erinnert?
Seit einem Unfall währt das Gedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Dann gewinnt eine neue Haushälterin sein Vertrauen. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung. Bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt...
Der Schreibstil
Erzählt aus der Ich-Perspektive ist dieses Buch etwas ganz besonderes. Yoko Ogawa schreibt so vielseitig und unterschiedlich, aber dennoch zielgerichtet, dass es geradezu ein Genuss ist in die Welt des Mathematikprofessors einzudringen. Auf diese wahrscheinlich einmalige Weise gelingt es ihr nicht nur Mathematikinteressierten zu erreichen und sie zudem zu unterhalten, sondern ebenso jene, die mit diesem Themengebiet normalerweise nicht viel am Hut haben. Das zu schaffen ist wirklich nicht einfach, doch die einfachen und interessanten Erläuterungen sind sehr gut eingebracht und machen so einen eindrucksvollen Gesamteindruck.
Die Handlung
Eine Haushälterin (Name unbekannt, sie erzähl nur die gesamte Geschichte) erhält über ihre Vermittleragentur eine neue Anstellung. - Bei einem ganz besonderen "Patienten". Der Mathematikprofessor, für den sie arbeiten soll, hat vor Jahren bei einem Unfall einen Gehirnschaden erlitten und kann sich von der Sekunde an alles nur 80 Minuten lang merken. Was davor war ist gesamtheimlich, wie es immer war. Auch wenn es ihr schwer fällt ihn zu verstehen, finden die Haushälterin und er nach und nach einen Zugang zueinander. Und das über die Welt der Zahlen...
Dabei muss man aber nicht denken, dass es somit nur ein Buch für jene ist, die sich ebenfalls hierfür begeistern können. Im Gegenteil: Auch die Haushälterin ist nicht gerade ein Mathe-Genie, dennoch lernt auch sie, wie schön Mathematik sein kann.
Die Charaktere
Die Haushälterin ist eine noch recht junge Mutter. Sie zieht ihren zahnjährigen Sohn alleine auf und hält sich mit ihren Jobs über Wasser.
Ihr Sohn, Root, ist der einzige mit einem Namen in dem Buch, wobei dies auch nicht sein richtiger Name ist, sondern nur der, den ihm der Professor gab, weil sein Schädel so flach ist, wie ein Wurzelzeichen. Er teilt mit dem Professor v.a. seine Liebe zu dem Baseballteam der Hanshin Tigers.
Neben diesem Interesse ist die größte Leidenschaft des Professors aber natürlich die Mathematik. Insbesondere Primzahlen und Zahlenbeziehungen haben es ihm angetan und verehrt er geradezu.
Fazit
Das Geheimnis der Eulerschen Formel ist ein wirklich tolles Buch über Freundschaft, Zusammenhalt und die Welt der Mathematik. Doch es geht noch weit darüber hinaus! Und ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass es auch erklärten Mathe-Hassern gefällt! (Deshalb werde ich es nach den Ferien auch meiner Freundin geben :D). Also eine ganz ganz klar Empfehlung!



[GSC] Schätze im Juli



"Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer

"Aber Musik ist Leben, solange sie erklingt stirbt nichts für immer."
(Seite 77)


"Das Geheimnis der Eulerschen Formel" von Yoko Ogawa

"'Was zählt, ist die Intuition. Wie ein Eisvogel, der jäh in den Fluss hinabtaucht, wenn nur kurz eine Rückenflosse aufblitzt. So muss man auch die Zahlen erfassen.'"
(Seite 28)

"'Derjenige, der die Aufgabe stellt, kennt bereits das Ergebnis. Eine Aufgabe zu lösen, für die bereits eine Lösung existiert, ist, wie auf einen Berg zu steigen, auf den ein Pfad hochführt. In der Mathematik findet sich die Wahrheit in unbekannten Gefilden. Und das ist nicht immer auf dem Gipfel eines Berges, sondern unter Umständen auch am Fuße einer steilen Klippe oder einer tiefen Schlucht.'"
(Seite 52-53)

"Die Ordnung der Zahlen ist deshalb so schön, weil sie im täglichen Leben keinen Nutzen hat."
(Seite 162)

"Die ewigen Wahrheiten bleiben unsichtbar, unabhängig von materiellen Dingen, Naturphänomenen oder menschlichen Gefühlen. Aber die Mathematik kann das Wesen dieser Wahrheiten zum Ausdruck bringen. Daran kann sie niemand und nichts hindern."
(Seite 164)


[Rezension] Chroniken der Unterwelt - City of Bones

Informationen zum Buch

Titel: Chroniken der Unterwelt - City of Bones
Autor: Cassandra Clare
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2011
Format: TB
Verlag: Arena Verlag
ISBN-10: 3401502603
ISBN-13: 978-3401502601
Seiten: 504
Preis: 13,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 24.07.2015
Beendet: 26.07.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: 1 - Ein dickes Buch (> 500 Seiten)
SuB: 15 - Ein Buch in deiner Lieblingsfarbe.
Bin: Bücher-Bingo - Ein Reihenauftakt.

Rezension
Klappentext
Gut aussehend, düster und sexy, das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich, vollkommen ahnungslos, so fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird, denn Jacke ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten finden, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen.
Der Schreibstil
Ich muss zugeben: Auch wenn ich schon viel Gutes über diese Reihe gehört habe, bin ich mit großer Skepsis an die Reihe herangegangen. Doch meine Vorsicht war, wie sich herausstellte, völlig unbegründet. Cassandra Clares Schreibstil ist sehr kurzweilig und leicht zu durchdringen. Sicher... Es ist nicht ganz einfach die Namen der ganzen verschiedenen Bestien und Dämonen zu behalten, aber letztlich ist das auch nicht das wichtigste. Es macht sehr viel Spaß diese Bücher zu lesen und der Schreibstil der Autorin bringt einen großen Anteil daran.
Die Handlung
Dass sie anders ist, als andere Personen ist Clary nie auch nur in irgendeiner Weise aufgefallen. Und schon gar nicht wäre sie auf die Idee gekommen, dass ihre Mutter - die selbst Disneyfilme mit Magie ablehnt - etwas magisches verbirgt. Doch eines Tages verschwindet sie spurlos und Clary wird in eine Welt hineingerissen, von deren Existenz sie nie auch nur geträumt hätte. An ihrer Seite: der sexy Jace...
Die Charaktere
Clary ist ein recht toughes Mädchen. Sie steht nur hin und wieder ein bisschen auf dem Schlauch, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht...
Jace wirkt sehr mysteriös und geheimnisvoll, und diese Verbindung zwischen ihnen ist fast schon greifbar von der ersten Sekunde...
Die Charaktere sind sehr gut ausgedacht, und umgesetzt. Sie wirken authentisch und man kann sich in sie hinein denken.
Fazit
Ich muss zugeben, dass ich am Anfang mit großer Skepsis an das Buch herangegangen bin. Diese Zweifel wurden allerdings völlig zerschlagen. In eine gewaltige Welt wird man hineingezogen und ich möchte schon jetzt wissen, wie es in den Folgebänden weitergehen wird!
Ein kleiner Abzug war für mich, dass ich viele Elemente nur mit anderer Bezeichnung aus Harry Potter und vergleichbaren Werken wiedergefunden habe, die auf mich ziemlich nachgemacht wirkten...



-->