[Rezension] Die Spur des Mondbären

Informationen zum Buch

Titel: Die Spur des Mondbären
Autor: Gill Lewis
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2014
Format: HC
Verlag: dtv junior
ISBN-10: 3423761040
ISBN-13: 978-3423761048
Seiten: 304
Preis: 12,95€

Das Buch und ich

Vielen vielen Dank an dtv junior für dieses unglaubliche Buch!

Das Buch in den Challenges

CdG: 35 - Ein Buch, das dir empfohlen wurde. (Danke, A.M. <3)
Bin: Cover-Bingo - Ein schönes Cover.

Rezension
Klappentext
Die Berge im Norden von Laos sind die Heimat der Mondbären - und des 12-jährigen Tam. Doch nach dem Tod des Vaters ist es an Tam, für die Familie zu sorgen. Er bekommt Arbeit in der Stadt - aber was für eine! In einer illegalen Bärenfarm muss er sich um die schwarzen Mondbären kümmern, die dort auf engstem Raum in Käfigen gehalten werden. Tam leidet mit den Bären, doch was soll er tun? Seine Familie ist auf seinen Lohn angewiesen. Als ein krankes Mondbärenjunges, das Tam vom frühen kennt, in die Farm gebracht wird, kann er die Augen nicht länger verschließen...
Der Schreibstil
Dieses Buch ist der Hammer! Auf ganzer Länge! Es geht schon beim Schreibstil der Autorin los: Sie entwickelt bei mir als Leser genau das richtige Verhältnis zwischen Humor an den richtigen Stellen, ernster Botschaft, Spannung und Mitgefühl. Ich war vor kurzem auf der Preisverleihung des Umweltpreises der Kinder- und Jugendliteratur 2015, bei welcher dieses Buch prämiert wurde und neben Schülern meiner Schule hielt niemand anderes, als Cornelia Funke die Laudatio. Ich kann mich ihren Worten nur zu 110% anschließen: Wenn es ein Geschichtenerzähler auch noch schafft den Leser mit etwas zu fesseln, wovon er eigentlich gar nichts wissen will, dann ist das ganz groß! (Nur sinngemäß, ich habe ihre Laudatio leider nirgends gefunden...)
Die Handlung
In Laos ist es nicht selten, Mondbären auf Bärenfarmen brutal zu quälen. Warum? Um an ihren Gallensaft zu kommen, der als Allheilmittel gilt, eigentlich aber auch in Laboratorien verstellbar ist. Auf einer solchen Farm muss Tam jetzt arbeiten um seiner Familie das Geld zu senden. Das ist auch seine einzige Motivation, nicht zu fliehen. Eines Tages kommt ein Bärenjunges auf die Farm, dass Tam sofort als eines erkennt, dass er noch aus den Bergen kennt. Sôok-dìi heißt er, Glücksbringer. Ihm zuliebe möchte Tam um jeden Preis einen Weg heraus finden. - Mit dem kleinen! Wird es ihm gelingen?
Die Charaktere
Tam ist erst 12 Jahre alt, aber schon Halbwaise. Als einziger Junge der Familie ist er gezwungen in die Stadt zu gehen, wo er doch seine Berge und die Freiheit der Natur über alles liebt. Er ist ein sehr tierlieber Mensch und kann kaum mit ansehen, wie all die Bären auf der Farm gequält werden, bis zum Tod und er verabscheut alle, die kommen, den Gallensaft kaufen und die Farm so fördern, noch mehr allerdings seinen Chef, den grauenhaften Doktor.
Auch die Bären kann man als echte Charaktere ansehen. Sie sind wirklich verschieden und strahlen durch die Buchseiten hindurch eine Unterschiedlichkeit aus, die sich beinahe fassen lässt.
Fazit
Dieses Buch ist nicht nur unglaublich gut recherchiert und geschrieben, es ist auch ein Mahnmal für den Tierschutz. Gill Lewis schafft es mit diesem Meisterwerk den Leser nicht nur in ein anderes Land, sondern auch an einen Ort zu bringen, den man lieber verschweigen als sehen möchte. Der Umweltpreis ist wirklich mehr als gerechtfertigt! Darüber hinaus ist es so viel mehr, als ein Kinderbuch. Es handelt von Menschen und Tieren, dem Respekt oder auch dessen Fehlen zwischen ihnen. Es zeigt wahre und falsche Freundschaft und das manchmal Hilfe von da kommt, von wo man es nie erwartet hätte.
Dieses Buch ist grandios und ich bin mir einigermaßen sicher, dass es das Beste ist, was ich in diesem Jahr gelesen habe! Auf jeden Fall wird es in meine Jahreshighlightsliste kommen und dieser Platz ist mehr als verdient!



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[Rezension] Ein ganz neues Leben

Informationen zum Buch

Titel: Ein ganz neues Leben
Autor: Jojo Moyes
Erscheinungsdatum: 24. September 2015
Format: HC
Verlag: Wunderlich
ISBN-10: 3805250940
ISBN-13: 978-3805250948
Seiten: 528
Preis: 19,95€

Das Buch und ich

Vielen Dank an Wunderlich/Rowohlt für dieses Rezensionsexemplar!

Das Buch in den Challenges

CdG: 3 - Ein HC.
Bin: Cover-Bingo - Ein Cover mit einem Lebewesen

Rezension
Klappentext
(Solltest du noch vorhaben Ein ganzes halbes Jahr zu lesen und zwar ohne Spoiler vorneweg, solltest du erst beim Schreibstil weiterlesen!)
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, dass Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt - und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.
Der Schreibstil
Wie immer bei Jojo Moyes macht der Schreibstil viel für das gesamte Buch aus. Sie hat so einen ganz speziellen Humor, der sich kaum beschreiben lässt und es macht einfach Spaß sich diesem zu widmen. Auf der anderen Seite schafft sie es aber auch, die Menschen zum Nachdenken zu bringen und sie zu Tränen zu rühren und das mach ihre Bücher so besonders.
Die Handlung
Zur Handlung direkt möchte ich nicht so viel vorwegnehmen. Es ist mir aber aufgefallen, dass es mir beim Lesen wieder wie bei anderen ihrer Bücher ging: Richtig gepackt hat mich erst etwa das letzte Viertel. Das liegt nicht daran, dass der Rest langweilig ist oder dort gar nicht passiert, sondern einfach, dass kein wirkliches Ziel, wo das alles hinführen soll erkennbar ist. Das hat mir nämlich bei Ein ganzes halbes Jahr so gut gefallen. Man wusste, es gibt zwei Möglichkeiten, worauf das Buch hinauslaufen würde, und einen Zwischenweg konnte es gar nicht geben. Da dies hier nicht der Fall war, zog sich insbesondere der Anfang teilweise ziemlich in die Länge (andere Stellen waren wieder sehr spannend) und das hat dann ein wenig meine Leselust vermindert...
Die Charaktere
Ein ganz neues Leben spielt ziemlich genau zwei Jahre nach Ein ganzes halbes Jahr.
(Solltest du noch vorhaben Ein ganzes halbes Jahr zu lesen und zwar ohne Spoiler vorneweg, solltest du erst beim Fazit weiterlesen!)
Lou hat den Verlust Wills noch bei weitem nicht verarbeitet. Sie schafft es einfach nicht, ohne ihn zu leben und zwar wirklich zu LEBEN und nicht nur zu existieren. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse geradezu und Lou erkennt, dass dieses Existenzminimum ganz bestimmt nicht das gewesen wäre, was Will sich für sie erhoffte.
Fazit
Auch, wenn es ab und zu sehr langgezogen wirkte, ist Ein ganz neues Leben ein schönes Sequel zu Ein ganzes halbes Jahr. Auch, wenn es inhaltlich nicht ganz an seinen Vorgänger herankommt (mit dieser Erwartung bin ich auch nicht auf das Buch zugegangen...) regt es zum Nachdenken an, insbesondere vielleicht diejenigen, die jemanden verloren haben oder mit Menschen umgehen (müssen), denen es ähnlich ergeht.



[Rezension] Die Sehsucht des Vorlesers (Hörbuch)

Informationen zum Buch

Titel: Die Sehnsucht des Vorlesers
Autor: Jean-Paul Didierlaurent
Leser: Torben Kessler
Erscheinungsdatum: 25. September 2015
Verlag: Hörbuch Hamburg
ISBN-10: 3957130158
ISBN-13: 978-3957130150
Länge:
Preis: 14,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 08.10.2015
Beendet: 10.10.2015

Mein Dank gilt dem Hörbuch Hamburg Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Das Buch in den Challenges

Bin: Bücher-Cover - Ein Cover mit einem Mann.

Rezension
Klappentext
Guylain liebt Bücher und hasst seinen Job in einer Papierverwertungsfabrik. Darum liest er jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Pariser Vorortzug um 6 Uhr 27 ein paar Seiten laut vor, die er tags zuvor der Schreddermaschine entrissen hatte: sein Akt der Rebellion gegen die Vernichung von Literatur. Eines Tages findet er im Zug einen USB-Stick, auf dem das Tagebuch einer jungen Frau gespeichert ist. Davon tief bewegt, liest er nun ihre Geschichte vor - und der Zauber springt auch auf die Mitreisenden über.
Viel mehr noch: Die Geschichten verändern Guylains Leben. Er muss diese Frau finden...
Der Schreib-/Lesestil
Ich mochte den Leser Torben Kessler sehr. Es hat mir gut gefallen, wie er die Charaktere und ihre Unsicherheit (vor allem zumindest) eingefangen hat und wie er vorgelesen hat, dass vorgelesen wird. Er hat eine angenehme Stimme und man konnte sowohl sich einfach davon treiben lassen, wie auch sich darauf ernsthafter konzentrieren.
Auch der Schreibstil war gut und ich hatte Gefallen daran, dem Geschehen zu folgen. Allerdings hatte ich das Gefühl das insbesondere in der ersten Hälfte des Hörbuchs der Autor die Handlung unglaublich auszuschmücken versuchte ohne auf einen Punkt hinzuarbeiten...
Die Handlung
Guylain ist ein ruhiger, eher introvertierter junger Mann. Er hasst seine Arbeit in einer Büchervernichtungsanlage, führt sie dennoch Tag für Tag aus und sieht seinen einzigen Trost darin, dass er jeden Abend ein Paar Seiten aus der Maschine rettet. Diese liest er am nächsten Tag auf seinem Weg zur Arbeit seinen Mitreisenden im Zug vor, bis zu jenem Tag, an dem er Julies USB-Stick findet...
Die Charaktere
Ich muss sagen, ich mochte Guylain. Dennoch empfinde ich seine Person als nicht besonders logisch strukturiert... Hätten nicht einige Aspekte eindeutig dagegen gesprochen, dass er zumindest ein Mann mittleren Alters ist, hätte ich nicht angenommen, dass er schätzungsweise zwischen 25 und 35 Jahren ist. Er verhält sich einfach nicht so! Und auch die Sache, dass er in einer Büchervernichtungsanlage arbeitet und diesen Job verabscheut, aber nichts anderes sucht oder macht, ist mir unverständlich.
Fazit
Das Buch ist nicht schlecht, allerdings hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet. Vor allem, dass die Handlung ein bisschen früher auf den Punkt kommt. Es ist dennoch ein Hörbuch, dass Spaß und Entspannung bringt. - Und die Liebe zu Büchern neu entdecken lässt!



[Rezension] Silber - Das dritte Buch der Träume

Informationen zum Buch

Titel: Silber - Das dritte Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2015
Format: HC
Verlag: Fischer FJB
ISBN-10: 3841421687
ISBN-13: 978-3841421685
Seiten: 464
Preis: 19,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 10.10.2015
Beendet: 12.10.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: 33 - Ein HC mit Schutzumschlag.
Bin: Jugendbuch-Bingo - Das letzte Buch einer Trilogie.

Rezension
Klappentext
Der Korridor mit seinen verschiedenfarbigen Türen und dem sanften Licht hätte heiter und friedlich wirken können, aber das tat er nicht. Die Stille hatte etwas Lauerndes, und es war nicht auszumachen, von wo das Ich überhaupt kam. Trotzdem liebte ich diesen Ort und die Vorstellung, dass hinter jeder der Türen eine andere Seele träumte, und alle Menschen auf der Welt durch dieses Labyrinth miteinander verbunden waren. Es war ein magischer Ort, geheimnisvoll und gefährlich...
Der Schreibstil
Kerstin Gier ist eine meiner Lieblingsautorinnen und ich mag ihre Bücher alle sehr! Sie schreibt mit einer so wunderbaren, bildlichen Sprache und es mach immer Spaß, ihren Charakteren zu folgen. Der Schreibstil ist im finalen Teil der Silber-Trilogie wieder super und von diesem Kriterium her kann einfach nichts abgezogen werden :)
Die Handlung
Es wird immer ernster: Arthur hat Wege gefunden, extreme Veränderungen zu bewirken und die Menschen durch ihre Träume zu manipulieren. So kommt es, dass schon bald alle, aber ganz besonders Liv in höchster Gefahr schweben...
Ich muss sagen, ich bin nicht ganz zufrieden mit dem letzten Teil. Sicher: Es ist wieder spannend und auch mal lustig und so, aber dennoch... Wenn ich mir Smaragdgrün ansehe, denke ich jedes Mal, was für ein geniales Ende das war. Alles hat auf einmal gepasst und alle Unklarheiten waren beseitigt. Das ist hier eher weniger so. Man erfährt zwar bspw. schon, wer Secrecy ist, aber dafür werden umso mehr neue Fragen aufgeworfen! Und diese bleiben eben unbeantwortet...
Die Charaktere
Liv erschien mir in diesem Band sehr viel naiver, als zuvor. Ob sie irgendwelche Erfreuende erfindet und sich somit in ein Lügennetz verstrickt, was einfach auf Stolz basiert, oder offensichtliches einfach ausblendet... Dennoch ist sie eine sympathische Person und ich mag sie. Leider hat sie sich nicht für den entschieden, den ich mir gewünscht hätte, aber das habe ich irgendwie auch nicht mehr erwartet...
Fazit
Es ist wirklich ein gutes Buch, aber leider kommt es nicht als Auflösung so genial daher, wie Smaragdgrün. Ich kann es dennoch auf jeden Fall empfehlen. - Und wenn auch nur wegen des Covers, denn das ist einfach mal der Hammer! Man kann sich richtig darin spiegeln!



[Rezension] Das wirst du bereuen

Informationen zum Buch

Titel: Das wirst du bereuen
Autor: Amanda Maciel
Erscheinungsdatum: 18. Juli 2014
Format: HC
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
ISBN-10: 341482
ISBN-13: 978-341482406X4066
Seiten: 304
Preis: 14,99€

Das Buch und ich

Begonnen: 11.08.2015
Beendet: 16.08.2015




Das Buch in den Challenges

CdG: 13 - Ein Einzelband.
SuB: 2 - Ein Buch, das ich geschenkt bekommen habe.
Bin: Bücher-Bingo - Ein dunkles Cover.

Rezension
Klappentext
Die Wahrheit ist of viel komplizierter, als man denkt.
Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben - und nicht, weil sie eine Schlampe war. Echt klasse.
Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten - angeklagt, ihr Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben. Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die Freundinnen. Doch dann verselbständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma tot...
Der Schreibstil
Ich empfand das Buch als sehr eintönig und langweilig. Das drückte sich eigentlich in allen Kategorien aus, aber am Schreibstil konnte man es schon mal ziemlich gut festmachen. Es gibt einfach teilweise so lange Dialoge und Monologe, ohne dass wirklich Spannung aufgebaut wird und deswegen war es für mich leider recht enttäuschend.
Die Handlung
Wie schon erwähnt wurde einfach durch das ganze Buch hindurch nicht einmal wirklich Spannung aufgebaut. Das lag schon einmal daran, dass es immer einen Wechsel zwischen "Vor Emmas Suizid" und "Nach Emmas Suizid" gab, wobei das Nachhinein teilweise Aspekte aufgriff, die aus dem Vorhinein noch gar nicht bekannt waren. Klingt jetzt vielleicht ganz schön verstrick... War es aber leider nicht...
Was mich am meisten an der Handlung stört ist aber, dass am Ende im wahrsten Sinne des Wortes dieser berühmt berüchtigte didaktische Zeigefinger geradezu aus dem Buch herausstechen musste.
Die Charaktere
Emma hat sich umgebracht und nun sind Brielle und Sara mehr oder weniger die Schuldigen, da sie als die größten Mobber ihr gegenüber aufgetreten sind.
Ich muss sagen, es gibt eigentlich keinen Charakter in dem gesamten Buch, der mir wirklich sympathisch gewesen wäre. Brielle ist einfach mal so richtig eine arrogante Ziege, Sara ist die absolute, naive Mitläuferin und Emma hat auch keinen gerade netten Charakter...
Fazit
Eigentlich habe ich das Buch nur beendet, weil es nicht so lang war und ich nicht mehr so viele Bücher im Urlaub mit hatte. Für mich war es eine Enttäuschung auf ganzer Linie.



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