Rezension | Wenn gestern unser morgen wäre


Wenn gestern unser morgen wäre | Kristina Moninger | FeuerWerke Verlag | eBook | 300 Seiten | 3,49€ | ✼✼✼(✼)

Klappentext
Was wäre, wenn du eine zweite Chance bekämst? Eine, um alles wieder gut zu machen. Alles, was du so unglaublich falsch gemacht hast. Was würdest du ändern, was wiederholen? Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen machen würde. Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen. Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen...



Meine Meinung:
Nach Nur eine Ewigkeit mit Dir ist dies der zweite Roman der Autorin und ich muss gleich vorneweg einmal ganz doll sagen, dass man einen enormen Fortschritt im Schreibstil, der Charakterbildung und der Handlung bemerkt. Das freut mich wirklich sehr, denn ich finde es immer wieder schade, wenn Autoren in jedem ihrer Bücher die gleichen "Fehler" machen und nicht die Tipps beherzigen, die sie manchmal bekommen. Demzufolge ein großes Plus dafür!
In ihrem ersten Buch hat mich die häufige Erwähnung des Offensichtlichen und die ständige Wiederholung der gleichen Tatsachen gestört. Letzteres ist auch in Wenn gestern unser morgen wäre immer mal wieder vertreten, aber bei weitem nicht mehr so gehäuft. Offensichtliches wurde nur noch hervorgehoben, wenn es später eindeutig relevant wurde. Dies hat bei mir dazu geführt, dass ich einen wesentlich angenehmeren Lesefluss hatte und allgemein ein besseres Gefühl dabei, mich auf die Geschichte einzulassen.
Die Grundidee der Handlung finde ich wirklich toll. Wer möchte nicht hin und wieder einmal die Zeit zurück auf null drehen und wenigstens einige Stunden oder Tage neu erleben, um etwas Wichtiges anders zu machen. Das in einem Buch aufzugreifen, finde ich eine tolle Idee, zumal ich mich (zumindest in diesem Rahmen, nicht an ein ähnliches Buch erinnern könnte. Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass die Protagonistin Sara aber nicht plötzlich ein ganz anderer Mensch wird, sondern mehr oder weniger bewusst nur einige der Ereignisse abändert, die sie zuvor schon erlebt hat.
Und das, obwohl ich mit Sara nicht so gut klar kam. Es war nicht so, dass ich sie total doof fand, aber sie war mir um ehrlich zu sein, zu langweilig. Einige Wochen nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich ehrlich gesagt nur noch sehr wenig über sie, weil das quasi zum einen Auge rein und zum anderen wieder heraus ist... Ich hätte mich gefreut, wenn sie vielschichtiger gewesen wäre. Aber vielleicht ist das dann ja wieder ein Punkt, für den nächsten Roman! ;-)
Fazit
Ich mochte Wenn gestern unser morgen wäre gerne. Auch, wenn es bei mir nicht mehr, als eine nette Sommerlektüre ist, freut es mich wirklich ungemein den Fortschritt von Kristina Moninger als Autorin zu sehen! Vor allem der Schreibstil hat mir diesmal gut gefallen, für den nächsten Roman wünsche ich mir dann noch vielschichtigere Charaktere. :-)

✼✼(✼)


Andere Meinungen zu diesem Buch
Wenn ihr eine Rezension hierzu geschrieben habt, lasst es mich wissen, dann verlinken ich euch :-)

Vielen Dank an Kristina und den FeuerWerke Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar

  1. Liebe Mareike,
    wow, was für ein schönes Cover! Schade, dass es das nicht als Hardcover zum ins Regal stellen gibt...
    Liebste Grüße,
    Miriam
    http://poesiegeklecker.blogspot.de/

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