[Rezension] After Passion

Informationen zum Buch

Titel: After Passion
Autor: Anna Todd
Leser: Nicole Engeln
Erscheinungsdatum: 9. Februar 2015
Verlag: Random House Audio
ISBN-10: 3837130800
ISBN-13: 978-3837130805
Länge: 19 h, 54 min
Preis: 11,99€

Das Hörbuch und ich

Begonnen: 06.04.2015
Beendet: 11.04.2015

Ich danke dem Verlag Random House Audio für das Rezensionsexemplar.

Das Buch in den Challenges

Bin: Cover-Bingo - Ein Cover mit einer Rankenverzierung.

Rezension
Klappentext
Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Boy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.
Der Schreib-/Lesestil
Kommen wir zuerst zum Schreibstil: Ich kann wirklich nicht verstehen, wie es zu diesem enormen Hype rund um die After-Tetralogie gekommen ist. Anna Todd hat meiner Meinung nach nicht nur einen extrem uninteressanten Schreibstil, sie wiederholt auch alles gefühlte 10.000 mal, als hätte sie Angst, all ihre Leser wären dement oder so. Ich möchte niemanden beleidigen und vielleicht findet ihr das Buch ja grandios und hasst mich für diese Ansichten, aber für mich ist ihr Schreibstil nichts. Vielleicht ganz nett für eine Fanfiction (wobei es wirklich teilweise sehr dicht an gewisse andere Romane angelehnt wirkt), aber nicht für einen (bzw. 4) Roman(e).
Der Stil der Leserin passte gut zum Buch. Da die Protagonistin auf mich ohnehin die ganze Zeit einen leidenden, jammernden Eindruck machte, passte das gut zum Buch. Wobei ich das trotzdem nicht wirklich als Pluspunkt zähle, weil ein solcher Lesestil bei jedem guten Buch einfach fehl am Platz gewesen wäre.
Die Handlung
Hardin und Tessa lernen sich zu Beginn des Studiums kennen. Sie können einander nicht leiden fühlen sich aber unwahrscheinlich voneinander angezogen. Geschätzte 80% Des Buches bestehen daraus, dass sie ihre Stimmung zwischen Ich-liebe-dich und Ich-hasse-dich wechseln. Weitere 10% werden auf Streits verwendet und die restlichen 10% sind halbwegs vernünftige, wenn auch unkreative Handlung. Und auch das Ende, das mir viele als sehr überraschend und unglaublich beschrieben haben, war für mich relativ vorhersehbar.
Die Charaktere
Tessa Young ist gerade an die Universität gekommen und hat seit zwei Jahren einen Freund. Sie ist unreif, naiv und die wohl prüdeste Person von der ich je gehört habe. Schon jemandem bei "Wahrheit oder Pflicht" einen Kuss zu geben ist schon viel zu intim für sie.
Und dann trifft sie Hardin und von heute auf morgen ändert sich ihr ganzes Leben...
Die Charaktere sind für mich mit Klischees nur so überzogen und unglaubwürdig, wie selten. Tessa ist so ein dummes kleines Mädchen (wenn auch älter, als ich) und ich hätte sie am Liebsten das eine oder andere Mal durchgeschüttelt, um sie auf ihr vollkommen dummes Verhalten hinzuweisen.
Fazit
Von Anfang an hat mich das Hörbuch gelangweilt. Es war nichts erregendes oder anderweitig spannendes daran und ich habe es letztlich nur nicht abgebrochen, weil mir das Ende als besonders krass empfohlen wurde. - War es für mich aber leider ebenfalls nicht.
After Passion ist wohl das schlechteste (Hör-)Buch, das ich gehört/-lesen habe, seit es diesen Blog gibt.
Die eine Eule gibt es eigentlich nur für das Cover, weil ich das echt schön finde, das war es dann aber auch schon.



[Rezension] Phoenicrus - Stadt der Verborgenen

Informationen zum Buch

Titel: Phoenicrus - Stadt der Verborgenen
Autor: Mirjam H. Hüberli
Erscheinungsdatum: 2. April 2015
Format: eBook
Verlag: Impress
ASIN: B00UABTEJC
Seiten: 259
Preis: 3,99€


Das Buch und ich

Begonnen: 03.04.2015
Beendet: 04.04.2015

Das Buch in den Challenges

CdG: 5 - Ein aktuelles Buch (aus 2015).
Bin: Jugendbuch-Bingo - Ein Buch mit Musik.

Rezension
Klappentext
"Es ist nur ein alter Brief", versucht Zara sich einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwischen zwei Buchseiten entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn. Zara hat eine Schwester! Yosephine - verschwunden, ebenso wie all die Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden will?
Der Schreibstil
Ach... Die Autorin hat einfach einen tollen Schreibstil! Was soll ich da noch groß anderes zu sagen? Frech, witzig, aber ich tiefgründig und emotional, was wünscht man sich denn mehr? Innerhalb eines Tages hatte ich 2/3 des Buches durch (wohl gemerkt ein Tag, mit wenig Lesezeit!) und das spricht doch schon für sich, oder?
Die Handlung
Ich möchte gar nicht mehr vorwegnehmen, als im Klappentext zu finden ist... Die Handlung ist spannend, mysteriös, von Zeit zu Zeit schon etwas gruselig, ...
Insgesamt kann ich guten Gewissens behaupten, dass Die Stadt der Verborgenen alles hat, was ein gutes (Jugend)Buch für mich ausmacht. Das Buch lässt sich wohl in die Kategorie Urban Fantasy einordnen, was mein eindeutiges Lieblingssubgenre ist und was will ich denn bitte mehr?
Die Charaktere
Zuerst einmal ist da Zara. Ich finde sie super, weil sie so frech ist und tollpatschig (wie ich) und meiner Meinung nach einfach liebenswert. Sie ist sehr authentisch und glaubwürdig.
Als nächstes haben wir Ben. Ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht, was ich von ihm halten soll. Auch wenn er im einen Moment sehr aufrichtig wirkt, habe ich, vor allem jetzt am Ende, das Gefühl, dass bei ihm mehr ist...
Und (auch wenn das wahrscheinlich total nebensächlich ist) was ich richtig super finde: Die Namen! Zaras Eltern beginnen mit A und Z. Ihr Opa beginnt auch mit A und sie mit Z. Und Benn als zweites nach A und ihre Schwester Y... Wahrscheinlich haltet ihr mich jetzt für bekloppt, aber das ist mir beim Lesen so aufgefallen und ich fands cool ;)
Fazit
Kurze Rezension... Was soll ich auch schreiben, wenn es nichts zu meckern gibt? Ich glaube ich habe schon jetzt mein Monats-Highlight gefunden... Das verdient seit langem endlich mal wieder eine Zusatzeule!



+


[Rezension] Getrübter Blick

Informationen zum Buch

Titel: Getrübter Blick
Autor: Maria Zaffarana
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2014
Format: TB
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1505395127
ISBN-13: 978-1505395129
Seiten: 262
Preis: 9,90€

Das Buch und ich

Begonnen: 31.03.2015
Beendet: 02.04.2015

Ich möchte mich zum einen bei der Autorin bedanken, dass sie mir dieses Exemplar angeboten und zur Verfügung gestellt hat, und zum anderen möchte ich mich 1000 mal entschuldigen, dass ich so ewig gebraucht habe, um es zu lesen!

Das Buch in den Challenges

CdG: 24 - Ein Thriller.
SuB: 18 - Ein Krimi/Thriller.
Bin: Cover-Bingo - Ein rotes Cover.

Rezension
Klappentext
Ein Psychothriller, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint!
Die Begegnung mit der blinden Runa stößt in Robert das Tor zu einer schleierhaften Welt auf. Der Journalist lässt sich von der eigenwilligen jungen Frau in den Bann ziehen. Nicht Liebe zieht ihn jedoch zu ihr hin: die beiden verbindet vielmehr eine tiefe Seelenverwandtschaft. Dabei fühlt er sich von ihr anfangs gleichzeitig auch abgestoßen - insbesondere, nachdem Runa ihm völlig unvermittelt offenbart, dass er in Gefahr sei. Weshalb, das weiß sie zunächst selbst nicht. Doch im Laufe der Zeit werden ihre Warnungen immer spezifischer. Die Orakelhaften Worte der Blinden lassen Robert fortan nicht mehr los. Sie haben eine regelrecht hypnotische Wirkung auf ihn. Der ohnehin gesundheitlich angeschlagene Robert gerät dadurch in einen Strudel voller Selbstzweifel, Ängste und zermürbender Gedanken.
Außer sich vor Sorge macht seine Freundin Nina die vermeintliche Nebenbuhlerin für Roberts Kummer verantwortlich und versucht, diese Freundschaft zu unterbinden. Ninas Gefühle schlagen allerdings rasch in Hass und Aggression gegenüber Runa um - so sehr, dass Robert beginnt, sich vor der übermächtigen Nina zu fürchten. Wegen Runa kommt es zwischen ihr und ihm immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen, bis die Situation eines Tages eskaliert. Bei einem handfesten Streit bring Robert Nina um. Noch am selben Abend stellt er sich.
Aber die Leiche ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Schlimmer noch: Es fehlt jegliche Spur von ihr.
Der Schreibstil
Der Stil der Autorin ist anders, als der vieler anderer. Im Nachhinein denke ich, dass es für das Buch keinen passenderen gegeben hätte, als die vielen unvollständigen Sätze und durch Punkte getrennte Aufzählungen. Ich gebe zu, dass dies für mich zu Beginn etwas befremdlich wirkte, muss jedoch wie gesagt zugeben, dass es für die Gesamtheit des Buches genau richtig war.
Die Handlung
Robert, ein etwas seltsamer junger Mann lernt über seine Arbeit bei einem Interview die blinde Runa kennen. Zunächst fühlt er sich mehr als abgestoßen von ihr, doch mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und werden füreinander die einzigen richtigen Freunde.
Das ist jedoch für Nina, Roberts Freundin alles andere als glaubwürdig, denn sie vermutet hinter den häufigen Treffen eher eine Liebesbeziehung. In einem Streit der beiden kommt es dann zur Eskalation der Lage, in dem Robert sie umbringt.
Was ich mir bei diesem Buch gewünscht hätte, wäre eine Art Prolog, der ein Ereignis, dass erst ziemlich zuletzt im Buch kommt bereits grob einmal aufnimmt und so schön von Anfang an mehr Spannung erzeugt, denn ich muss zugeben, dass ich zu Beginn nicht richtig in die Handlung reinkam. Erst, als sich in mir ein Verdacht erregte (der sich später auch bewahrheiten sollte), wurde es für mich richtig interessant und ich denke, dass ein solcher Prolog mir bereits zu Beginn hätte "helfen" können.
Die Charaktere
Robert ist ein junger Journalist, der seine Arbeit sehr ernst nimmt. Er ist jedoch nicht immer ganz bei der Sache, da er häufig Angst hat (nicht immer ist dabei erkennbar, wovor) und auch gewisse Schlafstörungen und ähnliches vorweist. Als er dann Runa trifft, findet er zum ersten Mal wirklich jemanden zum Reden, bei dem er ganz so sein kann, wie er möchte.
Runa ist durch eine Krankheit seit ihrem 16. Lebensjahr blind. Die trübbraunen Augen, der jungen Frau ziehen Robert von Anfang an in ihren Bann und ihre selbstgewählte Isolation von der Außenwelt fasziniert ihn in gewisser Weise...
Fazit
Wie bereits geschrieben, kam ich erst nur schwerlich in die Geschichte rein. Das ich bereits recht früh einen Verdacht hatte, lag dann aber weniger daran, dass die Handlung total vorhersehbar ist, als daran, dass ich einmal einen ähnlichen Film gesehen habe. Was mich dann wirklich noch überrascht hat war das Ende des ganzen und diese Überraschung macht dann den schwerreichen Start ein wenig wett. Deshalb von mir 4 Eulen!



[Rezension] Nichts - Was im Leben wichtig ist

Informationen zum Buch

Titel: Nichts - Was im Leben wichtig ist
Autor: Janne Teller
Erscheinungsdatum: 1. April 2012
Format: TB
Verlag: Hanser
ISBN-10: 3423625171
ISBN-13: 978-3423625173
Seiten: 154
Preis: 6,95€

Das Buch und ich

Begonnen: 28.03.2015
Beendet: 30.03.2015

A C H T U N G!
Diese Rezension enthält vermutlich mehr Spoiler, als alle meine anderen zusammen. Das ist schon ein Stück weit dem Klappentext geschuldet und ich werde versuchen nur das aufzugreifen, was darin enthalten ist, aber ich warne lieber vorher ;-)

Das Buch in den Challenges

CdG: 2 - Ein helles Cover.
Bin: Jugendbuch-Bingo - Ein Buch, das in der Schule spielt.

Rezension
Klappentext
"Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun." Mit diesen Worten schockier Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptioensurkunde, der Sarg des kleinen Emil und die Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinder opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.
Der Schreibstil
Das erst was mir auffiel, als ich das Buch begann, war die ungewöhnliche Erzählperspektive. Das Geschehen wird aus der Sicht eines Mädchens geschildert, das zwar mit involviert ist, in die Handlung, aber nicht wirklich eine tragende Rolle trägt. Oder jedenfalls nicht mehr als alle anderen. Wenn ein Buch aus der Ich-Perspektive erzählt wird ist das "Ich" in der Regel der Protagonist. Das war hier nicht der Fall, ich würde sogar soweit gehen, dass es gar keinen echten Protagonisten gab... Was ist sonst noch zum Schreibstil zu sagen? Er ist grausam. Genau, wie auch die Kinder in der Geschichte, ist der Schreibstil der Autorin kalt, unnachgiebig und einfach nur grausam. Alles andere wäre allerdings in Bezug auf die Handlung unangebracht.
Die Handlung
Ich kann verstehen, dass die Klasse 7A ein wenig schockiert ist, als ihr Klassenkamerade Pierre Anthon aufsteht und sagt, dass nichts eine Bedeutung habe und es sich deshalb auch nicht lohne, irgendetwas zu tun. Ich kann auch verstehen, dass sie versuchen wollen, ihn wieder zur "Vernunft" zu bringen. Und ihre Idee, ein Berg aus Bedeutung zu machen, ist ja auch gar nicht so schlecht! Aber wenn dann die Abgabe eines Paar Sandalen mit einem lebenden Hamster, oder ein Fahrrad mit der Unschuld eines Mädchens gleichgesetzt wird, kann ich beim besten Willen nicht verstehen, dass die ganze Klasse mitzieht. Die Kinder werden immer brutaler, kälter, erbarmungsloser und nichts scheint sie mehr stoppen zu können...
Die Charaktere
Wie gesagt, die Charaktere sind Schüler einer 7. Klasse. Das heißt sie sind 13-14 Jahre alt. Es ist für mich unbeschreiblich grauenhaft, wie sie sich im Laufe des Buches entwickeln. Auf der Suche nach Bedeutung werden sie von Freunden und Mitschülern zu Gegnern und Fanatikern.
Und auch am Ende die Reaktionen von Eltern und Öffentlichkeit kann ich nicht verstehen. Als wäre das, was die Kinder da getan haben, etwas anzustrebendes, und nichts, was verachtet o.ä. werden sollte...
Fazit
Ich habe noch nie ein so schreckliches Buch gelesen. Mehrfach ertappte ich mich dabei, wie ich mir schon beinahe zwanghaft Beschäftigungen suchte, um nicht weiterlesen zu müssen, weil ich so angewidert von dem Buch war. Einige Male hatte ich das dringende Bedürfnis, das buch in irgendeine Ecke zu feuern. Aber ist es nicht etwas außergewöhnliches, wenn ein Buch es schafft, solche Empfindungen zu wecken? Deshalb gebe ich 5 Eulen. Dennoch muss ich sagen: Selbst jetzt, einige Tage nach Beendigung des Buches, bin ich angeekelt und angewidert von dessen Inhalt.



[GSC] Gesammelte Schätze im März


"Reckless - Das goldene Garn" von Cornelia Funke

"'Manchmal glauben wir, Menschen vom ersten Blick an zu kennen', sagte er. 'Als wären wir ihnen schon hundert Mal begegnet, in einem anderen Leben, einer anderen Welt. Und dann begreifen wir, dass wir nichts wissen. Wie haben sie als Kind ausgesehen? Welche Träume lassen sie aus dem Schlaf aufschrecken?'"
(Seite 290)


"Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang Goethe

"Ja wohl bin ich nur ein Andrer, ein Waller auf der Erde. Seid ihr denn mehr?"
(Seite 91)


"Du findest mich am Ende der Welt" von Nicolas Barreau

"Egal, was das Leben für einen bereit hielt - es war schön, einen guten Freund zu haben."
(Seite 60)


"Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald

"Alles wird gut, sagte sie sich. Alles findet sich, keine Katastrophen. Sie überlegte sich das Letzte anders: keine komplette Katastrophe kann passieren, solange man Bücher und Geld hat."
(Track 004)

"Es musste eine beängstigende Erkenntnis gewesen sein: So viele Bücher, die sie niemals in die Hand nehmen würde, so viele Geschichten, die ohne sie weitergehen würden, so viele Autoren, die sie nicht wiederentdecken könnte. In dieser Nacht saß Sara viele Stunden in Amys Bibliothek und dachte darüber nach, wie tragisch es war, dass das geschriebene Wort unsterblich ist, der Mensch jedoch nicht."
(Track 024)


"Nichts - Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller

"Nichts bedeutet irgendetwas,
das weiß ich seit Langem.
Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.
Das habe ich gerade herausgefunden."
(Seite 7)

"Alles ist egal", schrie er eines Tages. "Denn alles fängt nur an, um aufzuhören. In demselben Moment, in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu sterben. Und so ist es mit allem."
(Seite 11)

"Win schlechter Geruch ist genauso gut wie ein guter Geruch!" [...] "Was riecht, ist die Verdorbenheit. Aber was verdirbt, ist Teil von etwas Neuem zu werden. Und das Neue, das entsteht, riecht gut. Deshalb macht es keinen Unterschied ob etwas gut oder schlecht riecht, das ist einfach Teil des Kreislaufs des Lebens."
(Seite 92)
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