Aktuell veranstalten Carlsen und Impress auf Instagram eine Foto-Monatschallenge. Mein heutiger Beitrag dabei passt so gut zu meinem WrapUp der ersten drei Monate des Jahres 2020, dass ich es hier gleich verwenden konnte. Geekerella ist eines der Bücher, die meine Lesestimmung der Zeit super zusammenfassen.
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WrapUp | Das erste Viertel Jahr!
Freitag, 3. April 2020
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Leserückblick | Die letzten Bücher aus 2019
Montag, 13. Januar 2020
Seit meinem letzten Leserückblick Ende November ist ja tatsächlich erst etwas mehr als ein Monat vergangen.., Gefühlt kam mir das schon wieder länger vor. Plan ist aber so langsam wieder ein wenig Kontinuität in meine Posts zu bekommen und so fange ich mal damit an zumindest halbwegs regelmäßige Rückblicke zu schreiben. Das Jahresende war lesetechnisch, zumindest Ende Dezember, noch ziemlich erfolgreich. Als die freien Tage begannen und ich sah, dass mir für meine Goodreadschallenge noch fünf Bücher fehlten, hat mich ein bisschen der Ehrgeiz gepackt... ;-)
WrapUp | Zwölf Bücher aus dem letzten Jahr
Montag, 6. Januar 2020
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt (*hust*), kam ich im letzten Jahr nicht so wirklich zum Bloggen und damit auch nicht dazu euch meine Meinung zu vielen meiner gelesenen Bücher zu geben. Da ich euch jetzt aber auch nicht mit einem Meer an Rezensionen überhäufen möchte, habe ich mir überlegt stattdessen etwas anderes zu probieren.
Sammelrezension | OMG, diese Aisling und Long way down
Freitag, 23. August 2019
OMG, diese Aisling | Sarah Breen, Emer McLysaght | bold | TB | 336 Seiten | 14,90€ | ✼✼
Klappentext
Auf den ersten Blick führt Aisling ein beschauliches Leben. Mit 28 wohnt sie noch bei ihren Eltern in ihrem Heimatort Ballygobbard und träumt, wovon man in dieser verschlafenen Kleinstadt so träum kann: einem Ring am Finger und der ganz großen Liebe. Doch selbst ein gefangener Brautstrauß und ein romantischer Trip nach Teneriffa bewirken bei ihrem Freund nichts. Kurzerhand nimmt Aisling ihr Leben selbst in die Hand. Sie macht Schluss mit John und zieht nach Dublin zu ihrer Hippen Kollegin Sadhbh. Die Folgen: neue, glamouröse Freundinnen (mit durchaus umglamourösen Problemen), ein Finanzskandal (mit dem sie hoffentlich nichts zu tun hat) und ein turbulentes Liebesdreieck (das in einem Viereck zu münden droht). Kling nach Chaos? Klingt ganz nach Aisling!
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Sammelrezension | Zweimal Wal zum Mitnehmen bitte!
Sonntag, 18. August 2019
Am Ende des Regenwaldes | Marion Achard | Magellan | HC | 96 Seiten | 11,00€ | ✼✼✼✼✼
Klappentext
Daboka und ihre jüngere Schwester gehören zu einem kleinen indigenen Stamm, der friedlich in den dunkelgrünen Tiefen des Regenwaldes lebt - bis eines Tages Männer mit großen, stinkenden Maschinen kommen. Sie wollen Straßen und Ölplattformen bauen. Dafür schaffen sie ohne Skrupel alles aus dem Weg, was sie stört. Bäume, Tiere, Menschen... Danika muss kämpfen. Um ihr Leben und für ihren Wald. Die Geschichte eines starken Mädchens, inspiriert von einer wahren Begebenheit.
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Sammelrezension | Izara und Der Bücherdrache (Update: 08.07.2020)
Montag, 29. Juli 2019
Izara. Das ewige Feuer | Julia Dippel | Planet! Verlag | HC | 544 Seiten | 16,00€ | ✼✼✼✼(✼)
Klappentext
Geheime Organisationen und eine verbotene Liebe. Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Boch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, der den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und Machtspielen einer verbotenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.
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Sammelrezension | Schamlos und Vox
Samstag, 27. Juli 2019
Schamlos | Amina Bile, Sofia Nesrine Srour, Nancy Herz | Gabriel Verlag | HC | 168 Seiten | 15,00€ | ✼✼(✼)
Klappentext
Wie kannst du sagen, wer du bist, wenn dir jeder sagt, wer du zu sein hast? Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen ihrer Familien und ihrem Leben in einem westlichen Land - so geht es vielen muslimischen Mädchen. Doch noch nie haben sie ihre Geschichten so persönlich und offen erzählt - ohne zu urteilen und ohne ihre eigene Kultur zu verraten. Denn sie wollen nur eins: selbstbestimmt leben und frei sein.
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Sammelrezension - Guten Morgen, Miss Happy und Wolkenkönigin
Mittwoch, 10. Juli 2019
Guten Morgen, Miss Happy | Moritz Matthies | Rowohlt | HC | 256 Seiten | 12,00€ | ✼✼✼✼(✼)
Klappentext
Ein Hund redet Klartext, ein Herrchen rauft sich die Haare. Die meisten Hundebesitzer glauben zu wissen, was ihr treuer Freund denkt. Walter, ein Familienvater Anfang 50, findet es heraus: Seine Hündin, Miss Happy, spricht mit ihm, jeden Morgen, unter vier Augen. Und sie hat nicht nur ihre ganz eigene Sicht auf die Welt, sondern auch immer gleich eine Meinung parat. Zu Diäten, Fake News, Hundehotels, Diktaturen, Selbstbaumöbeln, Versicherungsfragen oder der Rangordnung im Familienrudel ...
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Leserückblick | Von vier Monaten, die an mir vorbeirasten
Sonntag, 16. Juni 2019
Hallo ihr Lieben!
Ich habe gerade einen kleinen Schreck bekommen, als ich festgestellt habe, dass ich seit Januar kein richtiges Leseupdate mehr gepostet habe. Das hole ich jetzt mal nach. Das Ganze hat sich so ergeben, weil ich im letzten Semester möglichst viel Zeit in die Uni gesteckt habe, denn in wenigen Tagen beginnt der Endspurt zum Physikum und damit ist ein Ende des ersten Studienabschnitts nun in unglaublich greifbarer Nähe! Deshalb kann ich leider nicht garantieren, dass es sich bis Ende Oktober komplett ändern wird, aber ich gebe mein Bestes :)
Die Bücher, die ich in den vergangenen Monaten gelesen habe, waren insgesamt eigentlich alle gut bis sehr gut. Allerdings muss man für die Statistik auch dazu sagen, dass ein paar Rereads dabei waren, die ich natürlich nicht noch einmal gelesen hätte, wenn ich sie schlecht fände.
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Rezension | Du wolltest es doch und Jeder von uns ist ein Rätsel
Samstag, 15. Juni 2019
In der letzten Zeit habe ich mich ja ein bisschen rar gemacht. Nun habe ich aber einige Rezensionen und Posts, die ich euch in den nächsten Tagen und Wochen nicht vorenthalten möchte. Los geht es mit zwei Rezensionen zu Büchern, die zum Einen schon so ziemlich in aller Munde sind/waren und zum Anderen einigen Diskussionsbedarf mit sich bringen: Jeder von uns ist ein Rätsel und Du wolltest es doch.
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Sammelrezension | Ungewöhnliche Liebesgeschichten
Montag, 11. Februar 2019
Vor nun schon einer Weile habe ich drei Romane gelesen, die wirklich besondere Liebesgeschichten betrachtet haben. Da ist ein junges Pärchen, das an einer seltenen frühen Form von Alzheimer erkrankt ist und die ihrer Umwelt zeigen, dass Liebe teilweise über die eigentlichen Erinnerungen hinausgehen kann. Und dann ist da dieser Mensch, der kaum altert und deswegen kaum in der Lage ist, sich auf andere fest einzulassen. Und dann sind da zwei komplett verschiedenen Charaktere, die sich wohl kaum je getroffen hätten...
Von den Büchern, hinter diesen Geschichten, möchte ich euch in diesem Post berichten.
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Monatsrüblick | Hochs und Tiefs im Januar
Samstag, 9. Februar 2019
Hat das Jahr nicht gerade erst begonnen? Schon ist der Januar wieder vorüber und das fast komplett ohne Schnee nach Rostock gebracht zu haben... Sehr schade, aber vielleicht hält der Februar in der Hinsicht ja mehr bereit.
Auch, wenn ich im Januar viel gearbeitet habe, kam ich endlich mal wieder dazu ein bisschen was zu lesen und was mir wie gefallen hat, seht ihr hier!
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Rückblick | Was ich in den letzten Monaten gelesen habe
Dienstag, 31. Juli 2018
Mit Erschrecken habe gerade festgestellt, dass ich schon seit Februar (!) keine Kurzrezensionen mehr gegeben und erzählt habe, was ich so gelesen habe. Ein paar Bücher sind in der Zeit aber schon zusammen gekommen, also ist es wohl mehr als höchste Zeit, da ein bisschen was nachzuholen. Ich bin gerade ganz positiv überrascht, dass v.a. der letzte Monat, seitdem ich wieder mehr Zeit zum Lesen habe, meine Statistik noch einmal ein bisschen aufgewertet hat.
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Rezension | Die Stadt der träumenden Bücher (Graphic Novel)
Mittwoch, 18. April 2018
Die Stadt der träumenden Bücher | Walter Moers, Florian Biege | Knaus | HC | 112 + 128 Seiten | je 25,00 € | ✼✼✼✼(✼)
Klappentext
Buchhaim ist die „Stadt der Träumenden Bücher“, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Walter Moers` fantastische Abenteuergeschichte um den jungen Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der das Geheimnis eines makellosen Manuskriptes ergründet, hat weltweit die Leser begeistert. Nun gibt es diese Geschichte aus dem Abenteuerreich der Literatur als prächtige Graphic Novel. In jahrelanger Arbeit hat Walter Moers seinen Romantext auf die Bedürfnisse einer Graphic Novel umgearbeitet und in Form eines Szenarios Hunderte von Bildern skizziert, die Florian Biege in enger Zusammenarbeit mit dem Autor kongenial in einen brillanten Comic von plastischer Farbigkeit verwandelt hat. Herausgekommen sind zwei staunenswerte Bände, eine filmische Neuerzählung des Romans, angereichert mit einem Glossar und einer Panorama-Klapptafel (Band 1) und einem „Making of“ (Band 2).
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Rezension | Chosen-Dilogie
Donnerstag, 20. Juli 2017
In den letzten Wochen habe ich eine ziemlich starke Dilogie gelesen, die mir wirklich gut gefallen hat und zwar beide Bände! Chosen von Rena Fischer ist eine sehr spannende Jugendbuchreihe, was ich im Detail dazu sage - in dieser Rezension :-)
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Sammelrezension | Zweimal ein wenig besonders
Montag, 27. März 2017
Als die Bücher flüstern lernten | Felicitas Brandt | Im.press | eBook | 348 Seiten | 3,99€
Klappentext
Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zuhaben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in einer der Bücher hineingezogen und landen... ja, wo eigentlich?
Meine Meinung
Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich Als die Bücher flüstern lernten gelesen habe und das hat einen Grund: In dem Moment, als ich die letzte Zeile des eBooks las, fand ich das Buch im Großen und Ganzen genial. Zwar hatte ich so ein/zwei kleinere Anmerkungen, aber das waren wirklich Kleinigkeiten. Ich weiß aber, dass sich ein solcher Eindruck nach einer Weile bei mir häufig ein wenig abschwächt. Aus diesem Grund wollte ich mit meiner endgültigen Bewertung noch ein wenig warten...
Tja, was soll ich sagen? Auch nach mehr als einem Monat Wartezeit mag ich die Geschichte noch immer sehr gerne. Die Autorin schafft es nicht nur zahlreiche fantastische Welten in ihre eigene zu integrieren, sondern auch noch Charaktere zu schaffen, die weit ab bestehender Klischees einzuordnen sind. Ihr Schreibstil ist sehr bildlich und leicht zu lesen, ohne dabei aber ins Banale abzugleiten.
Was ich an der Charakterkonstellation der beiden Protagonisten besonders schätze, ist dass es sich um ein wirklich starkes Mädchen und einen sehr sympathischen, lieben, beschützenden Jungen handelt. Es ist nicht eine dieser Geschichten, in denen "sie" sich in den Bad Boy schlecht hin verliebt obwohl er gegen alles steht, was sie mag. Ich kann solche Geschichten nicht mehr sehen und umso sympathischer war es mir, dass hier nicht einmal ein "Bad Boy" vorkommt.
Fazit
Auch, wenn am Ende für mich noch ein ganz paar Kleinigkeiten unklar sind, kann ich doch ruhigen Gewissens sagen, dass Als die Bücher flüstern lernten ein absolut lesenswertes, kurzweiliges Buch ist, dass ich euch empfehle, wenn ihr schon immer einmal zwischen die Seiten eures Lieblingsbuches huschen wolltet.
✼ ✼ ✼ ✼
Es war einmal in der Metro | Karen Merran | amazon crossing | eBook | 240 Seiten | 4,99€
Klappentext
Was haben ein etwas chaotischer Obdachloser und eine kreative Produktmanagerin gemeinsam? Eigentlich nicht viel. Aber als Maya in der Pariser Metro das Handy gestohlen wird und Roger den Täter verfolgt, kreuzen sich ihre Wege. Aus Dankbarkeit beschließt die umtriebige Maya, Rogers aus dem Lot geratenes Leben in Ordnung zu bringen. Zunächst scheint es, als würde es für den Unglücksraben endlich bergauf gehen. Doch dann lernt Maya Nathan kennen und plötzlich gerät ihre Freundschaft in Wanken.
Meine Meinung
Ich bin wirklich begeistert. Am Anfang dachte ich, zugegebener Weise, dass Es war einmal in der Metro einer dieser recht klischeelästigen Paris-Liebesromane wird. Weit gefehlt!
Das Buch ist sehr viel tiefgreifender, als es auf den ersten Blick vielleicht wirkt. Natürlich geht es um die Liebe (in wie vielen Paris-Romanen ist das schließlich nicht der Fall?), aber das ist bei Weitem nicht alles! Für mich liegt der Schwerpunkt eher auf dem Sinn des Lebens, Selbstverwirklichung, Nächstenliebe und Freundschaft.
Die Protagonistin Maya lernt mehr oder weniger zufällig den Obdachlosen Roger kennen. Da er versuchte ihr zu helfen, möchte sie sich nun revanchieren, auch wenn dieser von ihren Bemühungen gar nicht so begeistert ist. Doch sie gibt nicht auf und lässt all ihre Kreativität sprudeln, um Roger (durch ihn selbst) ein angenehmeres Leben zu ermöglichen.
Das Thema Obdachlosigkeit wird in meinen Augen sehr häufig in Romanen extrem verzogen. Sicher, ich als Person, die nie auf der Straße leben musste, kann das natürlich gar nicht richtig einschätzen. Allerdings war mein letzte Roman, in dem es um diese Thematik ging, (Ein Winter mit Baudelaire) wirklich alles andere als nachvollziehbar. Es war einmal in der Metro greift ziemlich genau das auf, was ich bei dem anderen Buch zu bemängeln hatte. Dabei bleibt es bodenständig und liebenswert und ich bin mir sicher, dass es sehr wohl dazu beitragen kann, sich mehr in Obdachlose hineinzuversetzen.
Das alles wird dabei von einem angenehmen Schreibstil und einer ebenso sympathischen, wie kreativen Protagonistin unterstützt. Auch, wenn es auch eine Liebesgeschichte ist, spielt diese nur eine Nebenrolle in meinen Augen.
Fazit
Ein wirklich gelungener Roman. Ich bin gespannt, was noch von der Autorin kommt, denn auch wenn ich Es war einmal in der Metro als kurzweiligen Roman für zwischendurch ansehe, bleiben wesentliche Aspekte sehr viel länger in meinem Kopf und können so vermutlich auch bei anderen Lesern etwas bewegen.
✼ ✼ ✼ ✼ ✼
Vielen Dank an NetGalley DE, Im.press und amazon crossing für diese beiden Rezensionsexemplare.
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[Sammelrezension] Artemis und Anders
Freitag, 27. Januar 2017
In diesem Monat, habe ich Bücher über zwei sehr spezielle Jungen gelesen, Artemis und Anders. Beide waren auf jeden Fall außergewöhnlich und - wie einer sogar im Namen trägt - anders… Hier nun meine Meinungen zu Artemis Fowl und Anders.
Artemis Fowl | Eoin Colfer | Carlsen Verlag | Onleihe eBook | 240 Seiten | 9,99€ | ✼✼✼
Klappentext
Artemis Fowl, der jüngste Spross einer alten irischen Gangsterdynastie, möchte mit einem unglaublichen Plan den finanziellen Ruin seiner Familie aufhalten. Mit Hilfe des in seinen Besitz gelangten Buchs der Elfen deckt er ein Geheimnis auf, von dem bisher kein Mensch etwas ahnte. Tief unter der Erde hütet das Elfen-Volk einen legendären Goldschatz. Artemis ist zwar erst zwölf, aber hochbegabt und mit Hilfe seines schlagkräftigen Butlers macht er sich auf, das Gold zu rauben ...
Meine Meinung
Lange Zeit wurde ich von verschiedenen Leuten dazu angehalten endlich Artemis Fowl zu lesen und da ich es spontan in der Onleihe entdeckte, dachte ich: "Warum nicht?". Im Nachhinein konnte es mich jedoch nicht wirklich überzeugen.
Ich mochte den Schreibstil des Autors. Er ist irgendwie absolut passend für die Geschichte und ich bekam allein beim Lesen den Eindruck einer unterschwelligen Arroganz, gepaart mit viel Intelligenz, stellenweise Humor, aber auch kindlicher Einsamkeit. Das alles war es, was Artemis für mich ausgestrahlt hat und ich empfinde es als beeindruckend, wie der Autor dies in jedem Satz eigearbeitet hat. Es wurde dadurch zu einem ganz anderen Erzählerlebnis!
So genial ich die Anpassung an den Schreibstil auch finde, es konnte mich nicht näher an die Protagonisten heranbringen. Nicht nur Artemis Fowl strotzt immer wieder vor Arroganz, ein Merkmal, mit dem ich nicht allzu viel anfangen kann, auch einige der Elfen hatten diesen unangenehmen Charakterzug an sich, sodass ich einfach nicht mit ihnen warm wurde. Sicher ist es auch eine Kunst, seine Charaktere bewusst unliebsam zu gestalten, allerdings hätte ich doch gerne - wenigstens bei Artemis - hin und wieder etwas mehr von dem zwölfjährigen Jungen erlebt, den er eigentlich verkörpert. Auch, wenn er stellenweise durchaus in Erscheinung tritt!
Was die Handlung betrifft, empfinde ich sie als gut bis interessant, jedoch nicht über die Maße spannend. Einige Elemente sind mir so in anderen Fantasybücher noch nich begegnet und ich bin definitiv immer für neue Ideen zu haben (auch, wenn es hier jetzt schon nicht mehr soo neue Ideen wären, Artemis Fowl gibt es ja schon ein paar Tag :D). Allerdings konnten mich dafür andere Aspekte weniger überzeugen.
Fazit
Auch, wenn ich nicht komplett enttäuscht bin, habe ich mir doch mehr vom Auftakt dieser Reihe versprochen. Zwar werde ich sie nun nicht abbrechen, sondern zumindest für meine 100 Books Challenge weiter verfolgen, allerdings verspüre ich nicht den dringenden Drang, sofort nach Band zwei zu greifen.
✼ ✼ ✼
Anders | Andreas Steinhöfel | Königskinder Verlag | Onleihe eBook | 240 Seiten | 16,90€ | ✼✼✼
Klappentext
Nach dem Unfall sind Zeit und Welt aus den Fugen. 263 Tage liegt der Winterjunge im Koma, exakt die Anzahl jener Tage, die seine Mutter vor elf Jahren mit ihm schwanger war. Dann erleben die Menschen um ihn herum ein Wunder: An einem prächtigen Sommertag kehrt Felix Winter zurück ins Leben. Und nennt sich von nun an anders, nämlich Anders. Er hat keinerlei Erinnerung mehr an die Zeit vor dem Unfall oder an den Unfall selbst … und es gibt jemanden, der alles dafür tun wird, dass das so bleibt.
Meine Meinung
Mit Anders hatte ich ähnliche Probleme, wie mit Artemis. Auch hier Handel das Buch von einem recht schwierigem Charakter, wenn auch auf einer anderen Ebene. Anders, der früher Felix hieß, kann sich nach seinem Unfall an nichts mehr erinnern, was ihn oder sein früheres Leben betrifft. Das stelle ich mir persönlich schon sehr kritisch vor, wenn man in einem Haus lebt, dass man nicht kennt, zusammen mit "Eltern", die man nicht kennt, in einem Leben, dass man nicht kennt… Und so halte ich es für absolut nachvollziehbar, dass Anders kein ganz einfacher Zeitgenosse ist. Zumal da noch der Aspekt dazu kommt, dass er mit einem mal Auren (oder zumindest etwas Vergleichbares) sehen kann. Da er an sich ein netter Junge ist, versucht er seine Mitmenschen dann auf evtl. Krankheiten oder dergleichen aufmerksam zu machen, die sie selbst noch gar nicht bemerkt haben. Doch anstatt sich zu freuen, ängstigen sie sich vor ihm. Das alles macht die Entwicklung für den Jungen, in sein altes Leben zurückzufinden natürlich keines Wegs einfacher.
Andreas Steinhöfel schafft es hier den Leser häufig genauso im Unklaren über die Geschehnisse zu lassen, wie sich ein Charakter in der Geschichte fühlen mag. Das interessante ist, dass das Buch (fast?) ausschließlich aus Sicht anderer Figuren, als Anders geschrieben ist, wodurch seine eigentlichen Gedanken, Gefühle und Beweggründe dem Leser vollends verschlossen bleiben. Allerdings konnte ich mich deshalb auch wieder nicht wirklich mit ihm und seinen Eskapaden anfreunden. Mir ist bewusst, dass Anders ein hochphilosophisches und auch tiefes Buch ist und es ist wirklich spannend, immer wieder Nachrichten zwischen den Zeilen zu suchen, allerdings konnte das mir die Probleme, die ich mit diversen Charakteren hatte, nicht nehmen.
Fazit
Es ist durchaus berechtigt, dieses Buch hoch zu loben! Aus literarischer Sicht ist Anders an vielen Stellen gerade zu genial umgesetzt. Dennoch konnte ich die Lesezeit nicht mit allzu viel Unterhaltung verbringen, was durchaus schade ist…
✼ ✼ ✼
[Sammelrezension] Vom Studieren und Leben
Dienstag, 17. Januar 2017
Meine ersten beiden Rezensionen für dieses Jahr kommen noch zu Büchern, die mich im letzten Jahr begeistern konnten. Auch, wenn seit dem Lesen bereits etwas Zeit vergangen ist, denke ich noch immer mit Vergnügen an sie zurück, so dass ich mir nun die Zeit nehmen mag, sie auch zu präsentieren:
Ohne mir groß den Klappentext oder andere Meinungen durchzulesen stürzte ich mich in diese neue Erfahrung und war damit ungefähr so vorbereitet, wie Jeanne selbst. Doch von Anfang an konnten mich ihre Geschichte und nicht zuletzt auch die Aufmachung überzeugen. Sehr humorvoll in Bild und Sprache wird die Geschichte einer Doktorandin erzählt, sodass man sich am Liebsten gleich an die eigene Promotion setzen möchte… nicht. Ein Leben zwischen Uni und Alltag und das gerade für eine junge Frau, die selbst bereits mitten im Leben stand. Keine einfache Aufgabe, sowohl für die Protagonisten, als auch für die Autorin. Doch gerade letztere meistert es wunderbar die eine oder andere Hürde zu überspringen und so selbst vermeintlich langweilige Themen, wie
Studierst du noch oder lebst du schon? | Tiphaine Rivière | Knaus Verlag | Taschenbuch | 184 Seiten | 19,99€ | ✼✼✼✼
Klappentext
Endlich geht ihr großer Traum in Erfüllung: Jeanne wird als Doktorandin angenommen. Voller Enthusiasmus - und völlig ahnungslos - stürzt sie sich in die Arbeit. Doch schon bald wird klar: Das Leben als Wissenschaftlerin ist der reine Wahnsinn…
Meine Meinung
Studierst du noch oder lebst du schon ist die erste Graphic Novel, die ich gelesen habe. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass es in diesem Genre nichts so richtig gibt, was mich interessieren würde. Doch dann erzählte mir Sandra von diesem Buch und da ich selbst gerade erst mein Studium angefangen hatte, klang es für mich doch sehr vielversprechend! (Hier kommt ihr zu Sandras Rezension.)Ohne mir groß den Klappentext oder andere Meinungen durchzulesen stürzte ich mich in diese neue Erfahrung und war damit ungefähr so vorbereitet, wie Jeanne selbst. Doch von Anfang an konnten mich ihre Geschichte und nicht zuletzt auch die Aufmachung überzeugen. Sehr humorvoll in Bild und Sprache wird die Geschichte einer Doktorandin erzählt, sodass man sich am Liebsten gleich an die eigene Promotion setzen möchte… nicht. Ein Leben zwischen Uni und Alltag und das gerade für eine junge Frau, die selbst bereits mitten im Leben stand. Keine einfache Aufgabe, sowohl für die Protagonisten, als auch für die Autorin. Doch gerade letztere meistert es wunderbar die eine oder andere Hürde zu überspringen und so selbst vermeintlich langweilige Themen, wie
"Das labyrinthische Motiv in der Türhüterparabel in Kafkas Prozess"
unterhaltsam und künstlerisch darzustellen. Hin und wieder, als kleiner Kritikpunkt, hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Abwechslung gewünscht, was die Handlung betrifft, denn auch wenn es nie langweilig war, gab es hier und da leichte Tiefpunkte (Betonung liegt auf leicht.).
Zur Protagonistin lässt sich viel sagen, da sie eine ziemliche Entwicklung innerhalb der Graphic Novel durchmacht. Es hat mich wirklich überrascht, wie stark sie diese Veränderungen durchlebt. Teilweise war sie mir wirklich sehr sympathisch, aber gerade in ihren tiefsten Motivationstiefs empfand ich sie auch schon mal als sehr nervig. Nicht, dass man ihre Beweggründe nicht nachvollziehen konnte, das war durchaus der Fall und natürlich war dies auch beabsichtigt, denn ungefähr so, wie der Leser sie empfindet, empfindet sie auch das jeweilige Umfeld zu dem Zeitpunkt. So wird dieser scheinbare Kritikpunkt in meinen Augen schon wieder zu einem Plus, denn anders als sonst so oft ist es hier tatsächlich gewollt die Art der Protagonistin auch einmal nicht zu mögen. Allgemein also eine wirklich innovative und erfischend andersartige Geschichte!
Auch, wenn dieses Buch also nicht unbedingt das perfekte Geschenk für alle ist, die gerade mit ihrer Doktorarbeit beginnen, hat es durchaus seinen Charme und regt mich nicht zuletzt dazu an in Zukunft öfter mal einen Blick in die Graphic Novel Abteilung zu werfen.
✼ ✼ ✼ ✼
Danke an den Knaus Verlag für dieses amüsante Rezensionsexemplar!
More Letters of Note - Briefe für die Ewigkeit | Hrsg. Shaun Usher | RandomHouse audio | Hörbuch | 440 Seiten | 3h 49min | 19,99€ | ✼✼✼✼✼
Klappentext
Shaun Usher hat erneut in den Archiven der Welt recherchiert und unglaubliche Briefe ans Tageslicht befördert.
Ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. So etwa Richard Burtons Abschiedsbrief an Elizabeth Taylor, David Bowies Antwort auf seinen ersten Fanbrief oder den Protestbrief von Marge Simpson an die frühere First Lady Barbara Bush. Sie können dieses Buch auf mehrere Arten lesen: von vorne nach hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle. Egal, welchen Brief Sie aufschlagen – jeder ist eine unersetzliche historische Momentaufnahme, die der Menschheit nicht verloren gehen darf. Lesen Sie! Und staunen Sie!
Ergreifende Liebesbriefe, hochkomische Korrespondenzen oder auch völlig skurrile Schriftstücke. So etwa Richard Burtons Abschiedsbrief an Elizabeth Taylor, David Bowies Antwort auf seinen ersten Fanbrief oder den Protestbrief von Marge Simpson an die frühere First Lady Barbara Bush. Sie können dieses Buch auf mehrere Arten lesen: von vorne nach hinten, von hinten nach vorne oder einfach an einer beliebigen Stelle. Egal, welchen Brief Sie aufschlagen – jeder ist eine unersetzliche historische Momentaufnahme, die der Menschheit nicht verloren gehen darf. Lesen Sie! Und staunen Sie!
Meine Meinung
Natürlich lässt sich hier nicht die Qualität der einzelnen Briefe bewerten, das wäre so als würde man ein Geschichtsbuch danach beurteilen, wie gut die abgedruckten Reden verfasst wurden. Dennoch möchte ich anmerken, dass es wirklich interessant war, die verschiedensten Schreibstile zu beobachten. Sei es jemand, der seinen Partner verlässt, jemand, der sich über etwas beklagt oder jemand, der einfach nur dankbar ist. Jedes Mal musste ein anderer Ton angeschlagen werden. Und auch die verschiedenen Leser haben ihren Teil wunderbar dazu beigetragen! Mal einfühlsam, mal fast ein bisschen rüpelhaft passten sie sich jedem Brief und jeder Situation individuell an und von diesen gibt es wirklich ein breites Spektrum!
Sehr beeindruckend ist auch die Reichweite an Personen, die hier aufgegriffen wurden. Von wahren Legenden, wie David Bowie, über unerreichte Größen, wie Jane Austen oder wunderbare Weltenschaffer, wie J.K. Rowling. Jeder kennt ihr den einen oder anderen Verfasser oder Empfänger und selbst Namen, die einem so gar nichts sagen, wirken im Nachhinein gleich vertrauter. Mal ganz davon abgesehen ist es auch nicht nötig jede Person zu kennen, denn kurz, prägnant, teilweise auch ziemlich unterhaltsam, wird vor jedem Brief eine Erklärung abgegeben, um wen es sich handelt und ein wenig Background-Information gegeben, sodass diese Unbekanntheit dem Verständnis keinen Abbruch tut.
More Letters of Note - Briefe für die Ewigkeit ist definitiv ein emotionales Werk. Mal lässt es die eine oder andere Träne kullern, mal einfach nur herzhaft lachen und mal lässt es einen in Unverständnis zurück. Auf jeden Fall zeigt es aber, was für wunderbare Zeitzeugen geschriebene Briefe sein können, deren Macht nicht zu unterschätzen ist.
✼✼✼✼✼
Danke an RandomHouse audio für dieses bewegende Rezensionsexemplar!
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[Sammelrezension] Kaleidoskop
Freitag, 4. November 2016
Heute möchte ich euch zwei ganz besondere Bücher aus dem aktuellen Programm "Kaleidoskop" des Königskinder Verlags vorstellen. Ich freue mich riesig, dass ich sie als Rezensionsexemplar erhalten durfte, und möchte an dieser Stelle gleich ein ganz großes Dankeschön aussprechen!
Informationen zum Buch
Titel: Eine Geschichte der Zitrone
Autor: Jo Cotterill
Erscheinungsdatum: 29. September 2016
Format: HC
Verlag: Königskinder Verlag
ISBN-10: 3551560366
ISBN-13: 978-3551560360
Seiten: 256
Preis: 16,99€
Das Buch in den Challenges
DgC: Apollon
CC: Buch 15
Rezension
Klappentext
Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammen helfen.
Meine Meinung
Für mich klang der Klappentext wirklich sehr ansprechend und auch etwas eigenartig, wenn ich es zugeben muss. Aber nicht auf eine Art, dass ich das Buch gleich wieder aus der Hand gelegt hätte, sondern eher so, dass ich es um jeden Preis lesen musste. Und so konnte ich es auch gar nicht erwarten, dass Buch endlich zu beginnen, als es bei mir war.
Jo Cotterill hat mich wirklich beeindruckt. Ohne, dass sie fantastische Elemente oder irgendwelche mysteriösen Organisationen benötigt, schafft sie es eine Atmosphäre des ungewissen und geheimnisvollen um die Handlung zu spinnen. Dabei geht es nicht nur direkt um die Verbindung zwischen Calypso und ihrem Vater oder Calypso und May, sondern auch um die Tiefe und Weite der literarischen Welt. Ein Kind, das seine Freunde ausschließlich in Büchern findet, würde man vermutlich als - auf irgendeine Weise - psychisch beschränkt bezeichnen, vielleicht als Autist oder so. Calypso ist aber gewissermaßen hierhin erzogen worden und so ist es eine beeindruckende Reise, den Beginn der ersten echten Freundschaft eines Mädchens miterleben zu dürfen.
Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch und teils auf die eine oder andere Weise eigentümlich vertraut. Umso überwältigender ist das Ausmaß dessen, was die Hintergründe der einzelnen Personen ausmacht.
Fazit
Eine Geschichte der Zitrone ist nicht einfach irgendein Jugendbuch. Es ist magisch, voller Liebe und Freundschaft - zu Menschen, Bücher und Zitronen, aber auch voller Einsamkeit, Abschottung von Gefühlen und ergreifenden Hintergrundgeschichten. Von mir kann es dafür nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn ich würde es gerne noch einmal aus meinem Kopf löschen, um es direkt von vorne Erleben zu dürfen.
Informationen zum Buch
Titel: Salz für die See
Autor: Ruta Sepetys
Erscheinungsdatum: 29. September 2016
Format: HC
Verlag: Königskinder Verlag
ISBN-10: 3551560234
ISBN-13: 978-3551560230
Seiten: 416
Preis: 19,99€
Das Buch in den Challenges
CC: Buch 15
Rezension
Klappentext
Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Tausende Menschen flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Darunter Florian, ein deutscher Deserteur, Emilia, eine junge Polin, und Joana, eine litauische Krankenschwester. Eine Notgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis hat, das er nicht preisgeben will. Denn der Krieg hat sie Misstrauen gelehrt. Im eiskalten Winter wählt der kleine Flüchtlingstrek den lebensgefährlichen Weg über das zugefrorene Haff. In Gotenhafen, so heißt es, warte die Wilhelm Gustloff, um sie nach Westen zu bringen. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit.
Meine Meinung
Die erste Nachricht, die ich nach dem Beendigen dieses Buches verfasst habe (wohl gemerkt, nachdem ich so zehn Minuten meine Wand angestarrt hab): "Jetzt hat mich ein Buch offiziell emotional getötet."
Und wirklich: Ich glaube ich war durch Bücher noch nie so fertig mit den Nerven, wie nach Salz für die See. Ich bin wirklich niemand, der total geschichtsfanatisch ist. Im Gegenteil, in der Schule war das eines meiner absoluten Hassfächer! Und trotzdem konnte mich ein historischer Roman zu mehr als 100% abholen und überzeugen.
Erzählt wird die Geschichte einiger junger Leute, am Ende des zweiten Weltkrieges. Da sind Florian, Emilia und Joana, die sich unter anderem auf ihrer Flucht aus Ostpreußen kennenlernen. Und da ist Alfred, ein Matrose auf der Wilhelm Gustloff, der den Tausenden von Flüchtlingen Rettung bieten soll. So unterschiedlich diese vier Protagonisten sind, so ähnlich sind sie sich in einigen Beweggründen. Sie alle sind Gejagte, die nicht wirklich vertrauen können und/oder wollen. Sie alle haben Geheimnisse, die sie um jeden Preis hüten wollen. Sie alle wollen in Frieden und Freiheit und v.a. ohne Angst leben.
Und wie gesagt: Trotzdem sind sie auch wieder absolut verschieden. Emilia, die junge Polin, die aufgrund ihrer Herkunft von beiden Seiten (Russland und Deutschland) bedroht wird, die nur wenig versteht, was um sie herum gesprochen wird. Joana, die vor Schuldgefühlen fast umkommt und die einfach nur jedem helfen möchte, dem sie als Krankenschwester helfen kann. Florian, der seiner eigenen Menschenkenntnis nicht mehr traut, der Rache, aber auch Frieden und einfach seine Schwester wiedersehen will. Und nicht zuletzt Alfred, den man wohl am kontroversesten diskutieren kann. Er ist eine eher weichlicher Junge und möchte ein großer Held sein, was er in seinem Kopf längst ist. Er ist von den Nazi-Gedanken überzeugt oder versucht zumindest sich selbst davon zu überzeugen.
Und über dem langsam klarer werdenden Hintergrundgeschichten der Protagonisten bleibt für den Leser häufig ein Gedanke hängen: Sie werden auf die Wilhelm Gustloff gehen.
Und natürlich das hoffen: Lass sie nicht auf die Wilhelm Gustloff gehen!
Die Autorin hat mit Salz für die See ein wahres Meisterwerk geschaffen. Unglaublich gut recherchiertes Material, gepaart mit tief gehenden persönlichen Erfahrungen einiger Überlebender und einer sehr einfühlsamen Schreibweise machen aus diesem Buch ein absolutes Must-Read, das auf einen weiteren katastrophalen Aspekt des zweiten Weltkriegs aufmerksam macht, der völlig zu unrecht zu selten betrachtet wird!
Fazit
Salz für die See ist für mich das Beste, was der deutsche Jugendbuchmarkt momentan zu bieten hat. Es holt den Leser sofort ab, nimmt ihn mit auf eine Zeitreise und lässt ihn mit einem Gefühl aus Verzweiflung und Beklemmung (und in mir dem dringenden Wunsch meine Großeltern mehr über ihre Flucht) zurück. Aber gerade dieses Gefühl wird die Meisten dazu bringen, sich mehr mit einem wichtigen geschichtlichen Kapitel zu beschäftigen, das nicht in Vergessenheit geraten darf.
Informationen zum Buch
Titel: Eine Geschichte der Zitrone
Autor: Jo Cotterill
Erscheinungsdatum: 29. September 2016
Format: HC
Verlag: Königskinder Verlag
ISBN-10: 3551560366
ISBN-13: 978-3551560360
Seiten: 256
Preis: 16,99€
Das Buch in den Challenges
DgC: Apollon
CC: Buch 15
Rezension
Klappentext
Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammen helfen.
Meine Meinung
Für mich klang der Klappentext wirklich sehr ansprechend und auch etwas eigenartig, wenn ich es zugeben muss. Aber nicht auf eine Art, dass ich das Buch gleich wieder aus der Hand gelegt hätte, sondern eher so, dass ich es um jeden Preis lesen musste. Und so konnte ich es auch gar nicht erwarten, dass Buch endlich zu beginnen, als es bei mir war.
Jo Cotterill hat mich wirklich beeindruckt. Ohne, dass sie fantastische Elemente oder irgendwelche mysteriösen Organisationen benötigt, schafft sie es eine Atmosphäre des ungewissen und geheimnisvollen um die Handlung zu spinnen. Dabei geht es nicht nur direkt um die Verbindung zwischen Calypso und ihrem Vater oder Calypso und May, sondern auch um die Tiefe und Weite der literarischen Welt. Ein Kind, das seine Freunde ausschließlich in Büchern findet, würde man vermutlich als - auf irgendeine Weise - psychisch beschränkt bezeichnen, vielleicht als Autist oder so. Calypso ist aber gewissermaßen hierhin erzogen worden und so ist es eine beeindruckende Reise, den Beginn der ersten echten Freundschaft eines Mädchens miterleben zu dürfen.
Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch und teils auf die eine oder andere Weise eigentümlich vertraut. Umso überwältigender ist das Ausmaß dessen, was die Hintergründe der einzelnen Personen ausmacht.
Fazit
Eine Geschichte der Zitrone ist nicht einfach irgendein Jugendbuch. Es ist magisch, voller Liebe und Freundschaft - zu Menschen, Bücher und Zitronen, aber auch voller Einsamkeit, Abschottung von Gefühlen und ergreifenden Hintergrundgeschichten. Von mir kann es dafür nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn ich würde es gerne noch einmal aus meinem Kopf löschen, um es direkt von vorne Erleben zu dürfen.
Informationen zum BuchTitel: Salz für die See
Autor: Ruta Sepetys
Erscheinungsdatum: 29. September 2016
Format: HC
Verlag: Königskinder Verlag
ISBN-10: 3551560234
ISBN-13: 978-3551560230
Seiten: 416
Preis: 19,99€
Das Buch in den Challenges
CC: Buch 15
Rezension
Klappentext
Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Tausende Menschen flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Darunter Florian, ein deutscher Deserteur, Emilia, eine junge Polin, und Joana, eine litauische Krankenschwester. Eine Notgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis hat, das er nicht preisgeben will. Denn der Krieg hat sie Misstrauen gelehrt. Im eiskalten Winter wählt der kleine Flüchtlingstrek den lebensgefährlichen Weg über das zugefrorene Haff. In Gotenhafen, so heißt es, warte die Wilhelm Gustloff, um sie nach Westen zu bringen. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit.
Meine Meinung
Die erste Nachricht, die ich nach dem Beendigen dieses Buches verfasst habe (wohl gemerkt, nachdem ich so zehn Minuten meine Wand angestarrt hab): "Jetzt hat mich ein Buch offiziell emotional getötet."
Und wirklich: Ich glaube ich war durch Bücher noch nie so fertig mit den Nerven, wie nach Salz für die See. Ich bin wirklich niemand, der total geschichtsfanatisch ist. Im Gegenteil, in der Schule war das eines meiner absoluten Hassfächer! Und trotzdem konnte mich ein historischer Roman zu mehr als 100% abholen und überzeugen.
Erzählt wird die Geschichte einiger junger Leute, am Ende des zweiten Weltkrieges. Da sind Florian, Emilia und Joana, die sich unter anderem auf ihrer Flucht aus Ostpreußen kennenlernen. Und da ist Alfred, ein Matrose auf der Wilhelm Gustloff, der den Tausenden von Flüchtlingen Rettung bieten soll. So unterschiedlich diese vier Protagonisten sind, so ähnlich sind sie sich in einigen Beweggründen. Sie alle sind Gejagte, die nicht wirklich vertrauen können und/oder wollen. Sie alle haben Geheimnisse, die sie um jeden Preis hüten wollen. Sie alle wollen in Frieden und Freiheit und v.a. ohne Angst leben.
Und wie gesagt: Trotzdem sind sie auch wieder absolut verschieden. Emilia, die junge Polin, die aufgrund ihrer Herkunft von beiden Seiten (Russland und Deutschland) bedroht wird, die nur wenig versteht, was um sie herum gesprochen wird. Joana, die vor Schuldgefühlen fast umkommt und die einfach nur jedem helfen möchte, dem sie als Krankenschwester helfen kann. Florian, der seiner eigenen Menschenkenntnis nicht mehr traut, der Rache, aber auch Frieden und einfach seine Schwester wiedersehen will. Und nicht zuletzt Alfred, den man wohl am kontroversesten diskutieren kann. Er ist eine eher weichlicher Junge und möchte ein großer Held sein, was er in seinem Kopf längst ist. Er ist von den Nazi-Gedanken überzeugt oder versucht zumindest sich selbst davon zu überzeugen.
Und über dem langsam klarer werdenden Hintergrundgeschichten der Protagonisten bleibt für den Leser häufig ein Gedanke hängen: Sie werden auf die Wilhelm Gustloff gehen.
Und natürlich das hoffen: Lass sie nicht auf die Wilhelm Gustloff gehen!
Die Autorin hat mit Salz für die See ein wahres Meisterwerk geschaffen. Unglaublich gut recherchiertes Material, gepaart mit tief gehenden persönlichen Erfahrungen einiger Überlebender und einer sehr einfühlsamen Schreibweise machen aus diesem Buch ein absolutes Must-Read, das auf einen weiteren katastrophalen Aspekt des zweiten Weltkriegs aufmerksam macht, der völlig zu unrecht zu selten betrachtet wird!
Fazit
Salz für die See ist für mich das Beste, was der deutsche Jugendbuchmarkt momentan zu bieten hat. Es holt den Leser sofort ab, nimmt ihn mit auf eine Zeitreise und lässt ihn mit einem Gefühl aus Verzweiflung und Beklemmung (und in mir dem dringenden Wunsch meine Großeltern mehr über ihre Flucht) zurück. Aber gerade dieses Gefühl wird die Meisten dazu bringen, sich mehr mit einem wichtigen geschichtlichen Kapitel zu beschäftigen, das nicht in Vergessenheit geraten darf.
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[Sammelrezensionen] 2x Harry Potter Band 8
Montag, 31. Oktober 2016
Heute möchte ich prinzipiell gleich zweimal das gleiche Buch rezensieren. Es geht um Harry Potter and the Cursed Child bzw. Harry Potter und das verwunschene Kind. Meine Gedanken zum Content habe ich euch ja bereits einmal ausführlich zusammengetragen (Hier, Achtung, Spoiler!). Für die unter euch, die noch versuchen allen klatscherartigen Spoilern aus dem Weg zu gehen, sollen diese Rezensionen sein, wobei ich bei der zweiten v.a. auf die Übersetzung eingehen werde.
Informationen zum Buch
Titel: Harry Potter and the Cursed Child
Autor: Jack Thorne (Nach einer Geschichte von J.K. Rowling und John Tiffany)
Erscheinungsdatum: 31. Juli 2016
Format: HC
Verlag: Little Brown Book Group
ISBN-10: 0751565350
ISBN-13: 978-0751565355
Seiten: 343
Preis: 19,99€
Das Buch in den Challenges
DgC: Gelesen im September
Rezension
Klappentext
The eighth story. Nineteen years later.
Meine Meinung
Auch, wenn ich durchaus mehrere Kritikpunkte am Inhalt der Handlung habe, war es schön, nach Hogwarts zurückzukommen :) Die Dramenform habe dabei aus meiner Sicht einen völlig neuen Anreiz: Zwar fehlten dadurch natürlich die vielen Beschreibungen der Schauplätze und Charaktere und auch der ein oder andere versteckte Hinweis, den man in den Romanen zwischen den Zeilen entdecken kann, aber auf der anderen Seite blieben dadurch auch bestimmte Überraschungen länger gewahrt und jeder, der die vorigen Bände kennt, hat sich sein Bild vom Aussehen der Umgebung und der Protagonisten gemacht. Aus diesem Grund war es für mich wirklich spannend, diese neugewählte Form neu zu entdecken. Der Schreibstil von Jack Thorne kommt für mich zwar nicht an den J.K. Rowlings ran, aber davon kann man ja auch nicht unbedingt ausgehen. Was die Geschichte für mich ein wenig "kaputt" gemacht hat, sind bestimmte Konzepte, die eindeutig anders in den ursprünglichen Büchern angedacht waren und die in der jetzigen Umsetzung keinen wirklichen Sinn ergeben oder Motive, die einfach vom Logischen her nicht zur ursprünglichen Handlung passen.
Fazit
Man kann dieses Buch wirklich sehr kontrovers besprechen. Einiges wirkt an den Haaren herbei gezogen, anderes scheint wieder eine recht logische Konsequenz bekannter Aspekte zu sein. Deshalb würde ich das Buch als Mittelmaß beschreiben, dass zwar nicht an die ursprünglichen Geschichten herankommt, für mich aber auch nicht so eine große Enttäuschung, wie leider für recht viele andere, war.
Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autor: Jack Thorne (Nach einer Geschichte von J.K. Rowling und John Tiffany)
Informationen zum Buch
Titel: Harry Potter and the Cursed Child
Autor: Jack Thorne (Nach einer Geschichte von J.K. Rowling und John Tiffany)
Erscheinungsdatum: 31. Juli 2016
Format: HC
Verlag: Little Brown Book Group
ISBN-10: 0751565350
ISBN-13: 978-0751565355
Seiten: 343
Preis: 19,99€
Das Buch in den Challenges
DgC: Gelesen im September
Rezension
Klappentext
The eighth story. Nineteen years later.
Meine Meinung
Auch, wenn ich durchaus mehrere Kritikpunkte am Inhalt der Handlung habe, war es schön, nach Hogwarts zurückzukommen :) Die Dramenform habe dabei aus meiner Sicht einen völlig neuen Anreiz: Zwar fehlten dadurch natürlich die vielen Beschreibungen der Schauplätze und Charaktere und auch der ein oder andere versteckte Hinweis, den man in den Romanen zwischen den Zeilen entdecken kann, aber auf der anderen Seite blieben dadurch auch bestimmte Überraschungen länger gewahrt und jeder, der die vorigen Bände kennt, hat sich sein Bild vom Aussehen der Umgebung und der Protagonisten gemacht. Aus diesem Grund war es für mich wirklich spannend, diese neugewählte Form neu zu entdecken. Der Schreibstil von Jack Thorne kommt für mich zwar nicht an den J.K. Rowlings ran, aber davon kann man ja auch nicht unbedingt ausgehen. Was die Geschichte für mich ein wenig "kaputt" gemacht hat, sind bestimmte Konzepte, die eindeutig anders in den ursprünglichen Büchern angedacht waren und die in der jetzigen Umsetzung keinen wirklichen Sinn ergeben oder Motive, die einfach vom Logischen her nicht zur ursprünglichen Handlung passen.
Fazit
Man kann dieses Buch wirklich sehr kontrovers besprechen. Einiges wirkt an den Haaren herbei gezogen, anderes scheint wieder eine recht logische Konsequenz bekannter Aspekte zu sein. Deshalb würde ich das Buch als Mittelmaß beschreiben, dass zwar nicht an die ursprünglichen Geschichten herankommt, für mich aber auch nicht so eine große Enttäuschung, wie leider für recht viele andere, war.
Titel: Harry Potter und das verwunschene Kind
Autor: Jack Thorne (Nach einer Geschichte von J.K. Rowling und John Tiffany)
Erscheinungsdatum: 24. September 2016
Format: HC
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551559007
ISBN-13: 978-3551559005
Seiten: 336
Preis: 19,99€
Das Buch und ich
Danke an den Carlsen Verlag für dieses Exemplar und v.a. auch für die wunderbare #Potternacht!
Das Buch in den Challenges
DgC: Gelesen im September
CC: Buch 14
Rezension
Klappentext
Das achte Buch. Neunzehn Jahre später.
Meine Meinung
Wie bereits eingangs erwähnt, möchte ich hier v.a. auf die Übersetzung eingehen. Meine inhaltliche Meinung habt ihr ja gerade bereits gelesen.
Auf der Potternacht hatten wir das große Glück die beiden Übersetzer Klaus Fritz und Anja Hansen-Schmidt persönlich kennenlernen zu dürfen. Ich fand es wirklich spannend zu erfahren, dass sie für die Übersetzung dieses Buches gerade einmal etwa zwei Wochen Zeit hatten, was sonst ein Vielfaches mehr ist! Umso erstaunlicher fand ich es, wie gut ihnen das gelungen ist. Aspekte, die mir im Original nur schwer verständlich vorkamen, waren hier eindeutiger definiert (was natürlich auch an meinen Englischkenntnissen liegen wird, aber im allgemeinen verstehe ich die Sprache relativ gut). Auch die Lieder des Sprechenden Hutes, die im Theaterstück eine Rolle spielen, haben sie so gut übersetzen können, dass sie inhaltlich genau wie im Englischen geblieben sind und trotzdem nichts an der poetischen Seite des Hutes durch eine schlechtere Übersetzung einbüßen mussten.
Die Übersetzung hat für mich dieses Buch zu einem fast besseren Buch gemacht, was ich wirklich wunderlich finde.
Fazit
Ich bin von der Übersetzung begeistert und wirklich froh, hier auch einen gewissen Vergleich ziehen zu können. Aus diesem Grund (denn irgendwie werden Übersetzer viel zu selten gewürdigt) möchte ich dies in die Bewertung zum Inhalt etc. mit einfließen lassen (siehe oben) und eine zweite Bewertung unter Berücksichtigung der Arbeit von Klaus Fritz und Anja Hansen-Schmidt abgeben:
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